Silvia Reiter

Wissen wie viel die eigene Immobilie wert ist? Das geht heute ganz schnell. Denken viele Eigentümer. Denn Online-Rechner für Immobilien gibt es im Internet zu Hauf. Selbst Makler haben die Bewertungstools auf ihrer Webseite. Aber Vorsicht! Ein professionelles Gutachten können sie nicht ersetzen. Sie helfen Eigentümern nur bei der ersten Einschätzung. Wer sich auf die Online-Tools verlässt, den kann das Geld kosten.

Bewertungstools für Immobilien gibt es auf vielen Webseiten – egal ob Webseiten von Maklern oder Immobilienportalen. Man gibt schnell ein paar Daten ein: den Standort der Immobilie (Postleitzahl), die Anzahl der Zimmer, die Wohnfläche, den Zustand der Immobilie und die Art – also Einfamilienhaus, Wohnung, Mehrfamilienhaus und so weiter – und schon hat man eine erste Werteinschätzung. Oft sind Eigentümer überrascht, wie sich der Preis zu damals, als sie die Immobilie gekauft haben, verändert hat. Das Problem dabei: Diese Bewertungstools können keine individuellen Merkmale einer Immobilie berücksichtigen. Die Ergebnisse sind also nur grobe Richtwerte.

Bei den Bewertungstools funktioniert die Sache folgendermaßen: Sie vergleichen Ihre eingegebenen Daten mit ähnlichen Immobilien. Dabei kommt es auf die Qualität der Daten an, die dem Bewertungstool zu Grunde liegen. Denn es kommt durchaus vor, dass Angebotspreise, die über dem tatsächlichen Kaufpreis liegen, für diese schnellen Berechnungen ausgewertet werden. Andererseits werden aber auch manchmal reale Verkaufspreise aufgrund der von Gutachterausschüssen gesammelten Verkäufe herangezogen. Was die Quellen für die Berechnungen sind, ist für Nutzer oft nicht nachvollziehbar.

Die Datenlage für Großstädte ist häufig besser und aktueller. Denn hier werden in der Regel mehr Immobilien verkauft als in den ländlichen und dünn besiedelten Regionen. Dazu kommt, dass sich Eigentumswohnungen auch leichter miteinander vergleichen lassen als Einfamilienhäuser. Denn bei diesen spielen oft weitere Faktoren in die Berechnung mit hinein wie Größe des Grundstücks, Zustand des Gartens oder Anbauten wie Garagen und Wintergärten und so weiter.

Grundsätzlich raten Experten davon ab – ganz unabhängig vom Standort der Immobilie –, den von Online-Bewertungsrechnern ermittelten Wert als Grundlage für den Angebotspreis zu nehmen. Denn ist der ermittelte Wert zu hoch, schreckt sie Interessenten ab und wird zum Ladenhüter. Die Folge: Die Verkaufszeit zieht sich in die Länge. Oft wird dann der Angebotspreis unter den eigentlichen Wert der Immobilie gesenkt, um sie überhaupt noch verkaufen zu können. Ist der Angebotspreis dagegen zu niedrig, ist die Immobilie vielleicht schnell verkauft, aber Eigentümer lassen sich dann Geld entgehen.

Wer einen reibungslosen Verkauf der eigenen Immobilie möchte, für den ist es ratsam, sich an einen lokalen Profi-Makler zu wenden. Er ermittelt den Wert aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner tiefgreifenden Kenntnis des Immobilienmarktes. Er berücksichtigt die individuellen Merkmale Ihrer Immobilie und kommt zu einem marktgerechten Preis.

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Das Badezimmer ist der am häufigsten renovierte Innenraum. Das ergab eine Studie der führenden Online-Plattform für Bau-, Einrichtungs- und Renovierungsprojekte „houzz.de“. Mehr als der Hälfte der Befragten geht es bei Projekten rund ums Zuhause um Umgestaltung, Einrichtung oder Dekoration. Wenn Sie auch überlegen, etwas Besonderes aus Ihrem Bad zu machen oder es in modernes Design verwandeln möchten, dann haben wir die aktuellen Trends für Sie.

Badewanne

Moderne Badewannen sind rund oder oval und stehen frei. Heutzutage sollen sie Hingucker sein. Das Wasser fällt entweder aus der Decke, wo sich die Brause befindet. So lässt sich ganzjährig ein warmer Sommerregen genießen. Oder das Wasser kommt direkt aus Düsen aus der Wanne.

Licht

Für ein modernes Bad reichen in der Decke versenkte Strahler nicht mehr. Das Bad von heute braucht ein Beleuchtungskonzept. So ist beispielsweise auch im Badezimmer indirektes Licht angesagt. Dies steigert auch im Bad das Wohlbefinden. Als Unterstützung werden mobile Dimmer eingesetzt, die sich per App oder über Gesten steuern lassen. Eines darf aber auf keinen Fall fehlen: Tageslicht am Waschtisch. Spiegelschränke wurden hier inzwischen weiterentwickelt, so dass sie auch Tageszeiten simulieren oder auf Gefühlszustände angepasst werden können.

Farben

Naturstein und Holz sind nach wie vor angesagt. Die suggerierte Verbundenheit mit der Natur sorgt – beinah schon therapeutisch – bei den meisten für ein Wohlgefühl. Trendfarbe ist ein elegantes Schwarz. Nach dem Küchentrend folgt nun auch das dunkle Bad. Dunkle Materialen wirken meistens hochwertig und sind gut mit anderen Farben kombinierbar. Die dunklen Farben dürfen sich auf Möbeln, Dekorationen, Armaturen und Accessoires fortsetzen. Erlaubt ist aber auch, die dunklen Farben mit kräftigen bunten zu kombinieren, zum Beispiel mit Knallgelb oder Rot, mit warmem Rosa, Korallenorange aber auch mit Grün und Blau – Hauptsache die Nuancen sind natürlich.

Badmöbel

Entsprechend dem Material – Holz oder Naturstein – geht der Trend bei den Badmöbeln zu natürlichen organischen Formen. Das betrifft nicht nur weichen Kanten und abgerundeten Ecken, sondern auch runde Silhouetten. Außerdem ist der neueste Trend transparente Möbel. Obwohl sie Ordnung gewähren, geben sie dem gesamten Raum etwas Luftiges – es wirkt, als hätte man im Bad mehr Platz.

Oberflächen

Rohre und Leitungen müssen nicht immer unbedingt versteckt werden. Es darf ruhig „industrial“ wirken. Dazu sind die Oberflächen matt und gebürstet. Metallelemente wie Armaturen oder auch Rohre und Leitung im Bad erscheinen in Rosé-, beziehungsweise Rotgold, Messing, Kupfer, in Gold- oder Platinoptik oder durchaus auch in schwarz.

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Einige Eigentümer sehen kein Problem darin, mehrere Makler mit dem Verkauf ihrer Immobilie zu beauftragen. Denn am Ende müssen Sie eh nur den Makler bezahlen, der das Haus verkauft hat und dem somit die Provision zusteht. Sie glauben, dieses Vorgehen verkürzt die Verkaufsdauer. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Die Verkaufszeit zieht sich in die Länge und zum optimalen Preis wird ebenfalls nicht verkauft.

Viele Eigentümer unterschätzen den Aufwand, den der Verkauf einer Immobilie macht. Denn das bedeutet nicht nur, Immobilie ins Internet einstellen und Besichtigungen durchführen. Wer zu einem guten Preis verkaufen möchte, muss sich schon vorher um einiges kümmern. Profi-Makler gehen so vor: Als erstes ermitteln sie den Wert der Immobilie, wofür viel Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Marktlage nötig sind. Sie besorgen die nötigen Unterlagen wie den Energieausweis. Sie kümmern sich um optimale Immobilienfotos, setzen Tools wie 360-Grad-Rundgänge ein. Sie erstellen auf die Zielgruppe abgestimmte Exposés und vieles mehr.

All das bedeutet Aufwand. Deshalb überascht es nicht, dass der Verkauf einer Immobilie, an dem mehrere Makler beteiligt sind, für Makler ein Risikogeschäft ist. Denn unter Umständen investiert er viel Zeit in ein Projekt, wofür er am Ende nicht entlohnt wird. Deshalb regeln Profi-Makler alle Punkte der Zusammenarbeit mit dem Immobilienverkäufer in einem Maklervertrag.

Beauftragt der Eigentümer mehrere Makler, hat das oft zu Folge, dass Interessenten verwirrt werden. Wer wäre nicht irritiert, wenn er in einem Immobilienportal die gleiche Immobilie zwei Mal mit unterschiedlichen Fotos findet? Sind beides seriöse Angebote? Oder wenigstens eins davon? An wen soll er sich jetzt wenden? Den Verkäufer lässt das nicht vertrauensvoll erscheinen. Die Praxis hat gezeigt, dass sich eine Immobilie schlechter verkauft, wenn sie von vielen angeboten wird.

Deshalb ist der Verkauf einer Immobilie eine Geschäftsbeziehung, die auch stark auf Vertrauen beruht. Schließlich begleitet ein Makler einen Eigentümer bei einer seiner größten Entscheidungen und Transaktionen seines Lebens. Denn nirgends geht es um so viel Geld, wie beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie. Deshalb können sich Eigentümer vor dem Verkauf mit mehreren Maklern treffen, um den für sie vertrauensvollsten zu finden und sich für diesen einen zu entscheiden.

Mit dem richtigen Immobilienprofi an ihrer Seite verschaffen sich Eigentümer Sicherheit – auch rechtliche. Profi-Makler kennen die Bedürfnisse ihrer Auftraggeber. Sie wahren Diskretion und sind mit allen Aspekten des Immobilienmarktes vertraut. Sie kümmern sich um die komplette Transaktion und führen sie zu einem schnellen und erfolgreichen Abschluss. Sie schützen vor Irritationen auf beiden Seiten. Sie finden aus der Vielzahl an Interessenten die wirklichen heraus und bewahren Eigentümer so vor Besichtigungstourismus und anderen unnötigen Besichtigungen. Ein Makler-Alleinauftrag ist ein Pakt der Wertschätzung und des Vertrauens auf Gegenseitigkeit.

Sie wollen einen Makler, dem Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie vertrauen können? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

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Source: Flow Fact