Silvia Reiter

Wer beim Hausverkauf auf der sicheren Seite sein möchte, wird um eine professionelle Immobilienbewertung nicht herumkommen. Denn professionelle Wertermittlungen kommen häufig zu anderen Ergebnissen als Online-Werteinschätzungen. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Verkaufspreis und die Verkaufsdauer. Doch wann lohnt sich eine Immobilienbewertung vom Profi-Makler? Wir haben hier die Checkliste für Sie.

Nicht immer sind Sie alleiniger Eigentümer einer Immobilie. Im Falle einer Scheidung z.B. wird es oft schwer, sich auf den Verkaufswert einer Immobilie zu einigen. Ein ausführliches Wertgutachten ist in solchen Fällen unumgänglich. Da dieses durch einen freien und öffentlich bestellten Gutachter erstellt wird, hat ein solches Gutachten auch vor Gericht Bestand. Im Gegensatz zur kostenlosen Immobilienbewertung ist diese Art der Immobilienbewertung jedoch kostenpflichtig.

Immobilienbewertung bei Erb- und Scheidungsfällen

Aber nicht nur Erb- und Scheidungsfälle benötigen eine fachgerechte Immobilienbewertung. Auch Immobilien, die zum Verkauf stehen, sollten vorher durch einen Profi-Makler bewertet werden. Die Immobilienbewertung für den Verkauf erfolgt durch einen regionalen Experten. Dieser kennt das Marktgeschehen und weiß, wie viele Käufer „ticken“. Zudem berücksichtigt er individuelle Besonderheiten einer Immobilie. Das spielt dann eine Rolle, wenn es um Steuerfreibeträge im Fall eines Erbes oder einer Schenkung geht.

Immobilienbewertung für das Finanzamt

Auch für den Erbschein oder für Angaben beim Finanzamt benötigen Sie eine Immobilienbewertung. Sowohl bei einer Scheidung als auch bei einer Erbschaft ist es sinnvoll, sich vorher von einem Steuerberater beraten zu lassen. Es gibt dabei nämlich Freibeträge, unter denen der Objektwert nicht versteuert werden muss. Auch die Grunderwerbssteuer bei Immobilienübertragungen innerhalb der Familie muss dabei berücksichtigt werden. Gutachter vom Finanzamt berücksichtigen individuelle Eigenheiten einer Immobilie in der Regel nicht. Das kann dazu führen, dass der Wert einer Immobilie höher eingeschätzt wird, als er ist. Am Ende könnten Steuern anfallen, weil die Steuerfreibeträge überschritten werden, obwohl die Immobilie weniger wert ist.

Es ist also sinnvoll, die Immobilie von einem erfahrenen Immobilienexperten bewerten zu lassen. Lokale Profi-Makler sind mit der aktuellen Marktlage vertraut. Sie berücksichtigen alle individuellen Eigenheiten einer Immobilie und ermitteln einen marktgerechten Wert.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

https://de.wikipedia.org/wiki/Marktwert_(Immobilie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleichswertverfahren

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Trotz der derzeitigen Corona-Krise wird an vielen Baustellen noch weitergearbeitet. Private Bauherren sollten sich aber dennoch in den kommenden Wochen auf Verzögerungen einstellen. Was Sie erwarten könnte, finden Sie hier:

Der Bauherr muss über Verzögerung informiert werden

Derzeit ist es auch noch nicht absehbar, inwieweit die Krise die Baubranche treffen wird. Aber Bauverzögerungen werden in den kommenden Wochen immer weiter zu einem Problem werden. Die Gründe dafür sind relativ einfach erklärt. Viele Unternehmen beschäftigen Arbeitskräfte aus dem Ausland. Aufgrund der derzeitigen Lage an den Grenzen, können viele von ihnen nicht mehr wie gewohnt zur Arbeit kommen. Ein weiteres Problem besteht im Bereich der Materialversorgung. Vielerorts ist der Baustoffhandel geschlossen. Das führt dann schnell zu Engpässen.

In jedem Fall muss der Bauherr vom Bauunternehmen über die Verzögerung informiert werden. Das geschieht zum Beispiel durch eine sogenannte Behinderungsanzeige. Die wird durch das Unternehmen an den Bauherrn versandt und muss im Detail enthalten, warum sich die Bauzeit verzögert. Ein kleiner Zweizeiler reicht da nicht aus. Im Zweifelsfall sollte man die Behinderungsanzeige von einem Experten prüfen lassen.

Bauverzögerung bringt Fertigstellungstermin in Gefahr

Sollten die Bauverzögerungen den Fertigstellungstermin in Gefahr bringen, so muss der Bauherr auch das erfahren. Da die derzeitige Situation für alle Parteien Unsicherheiten birgt, sollte sich der Bauherr am Besten direkt mit dem Bauunternehmen in Verbindung setzen. In dem Falle ist nämlich der Dialog der beste Weg.

Falls ein Architekt am Bauvorhaben beteiligt sein sollte, muss dieser gegebenenfalls seine Planung den Bauverzögerungen anpassen. Bei einem Bauprojekt greifen die Bauplanung und auch der Bauablauf in einander. So muss, zum Beispiel das Dach zeitnah gedeckt werden, wenn der Dachstuhl fertig ist, da dieser sonst durch die Witterung Schaden nehmen könnte. Um so einen Fall zu vermeiden, muss der Architekt den Bauherrn umfangreich beraten.

Zuletzt sollte der Bauherr jede Rechnung ausreichend prüfen. Bezahlt werden sollte nur, was auch vertraglich geregelt wurde. Wer also derzeit eine Rechnung bekommt, sollte genau prüfen welche Leistungen darin abgerechnet werden. Gezahlt werden sollten nur die Leistungen, die auch tatsächlich erbracht wurden.

Sie suchen nach einer passenden Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bauherr

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Bauen/_inhalt.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/266329/umfrage/finanzanlagen-geplanter-hausbau-in-deutschland/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Sie haben genug vom grauen Wetter? Ihre Photovoltaik-Anlage auch. Auch wenn der Winter eher mild war und kaum Eis und Schnee auf den Dächern abgelegt hat, kann die harte Witterung der Photovoltaikanlage geschadet haben. Stürme haben vielleicht Verankerungen gebrochen. Vögel und Silvesterraketen können die Module verschmutzt haben. Das alles kann dafür sorgen, dass die Stromerträge im kommenden Frühjahr und Sommer niedriger ausfallen als gewohnt. Daher ist es ratsam die Anlagen zum Winterende zu überprüfen.

Generell gelten die Komponenten einer Solaranlage als langlebig und einfach in der Wartung. Dennoch sollte eine regelmäßige Anlagenkontrolle vorgenommen werden. Diese können zum Teil vom Anlagenbetreiber selbst vorgenommen werden, zum Teil muss der Fachbetrieb ran. Größere Schäden kann man zum Beispiel schnell vom Dachfenster aus erkennen. Auch hochauflösende Aufnahmen mit einer Digitalkamera sind eine Option, um vom Boden aus sichtbaren Beschädigungen zu erkennen.

Verschmutzung als häufige Ursache für Energieverlust bei Photovoltaikanlagen

Eine häufige Ursache für zu niedrige Erträge sind Verschmutzungen der Module. Das Licht bleibt in den Schmutzpartikeln hängen und kann in den Zellen nicht in Strom umgewandelt werden. Durch die schmutzabweisenden Schichten löst sich Staub und anderer Dreck in der Regel beim nächsten Regenschauer. Sollte dennoch ein dünner Film den Stromertrag mindern, ist eine Reinigung unbedingt notwendig.

Ein weiterer und wichtiger Bestandteil der Wartung ist die Wartung des Wechselrichters. Wechselrichter haben in der Regel eine Lebenserwartung von sechs bis zehn Jahren. Sie gehören allerdings auch zu den Bauteilen die großen Belastungen ausgesetzt sind.

So können zum Beispiel die internen Temperaturen zu hoch sein, oder elektrische Überlastungen auftreten. Daher ist die Kontrolle eines Wechselrichters besonders wichtig. Vergleichen Sie Ihre Werte immer unbedingt mit den Vorjahreswerten, um Leistungsänderungen der Anlage zu erkennen.

Gemeinsam mit dem Wechselrichter sollte auch der Zähler der Solaranlage in einem regelmäßigen Turnus geprüft werden. Nur so kann die genaue Erfassung des Stroms sichergestellt werden. Wird der erzeugte Strom nicht korrekt gezählt, so kann es passieren, dass Stromertrag verloren geht.

Leitungen der Photovoltaikanlage optisch überprüfen

Natürlich dürfen auch die Leitungen der Photovoltaikanlage nicht vernachlässigt werden. Die höchste Priorität sollte dabei sein, die freiliegenden Leitungen optisch auf Defekte zu prüfen. Um auch die restlichen Leitungen und Ummantelungen auf eventuelle Schäden zu kontrollieren, bedarf es einer messtechnischen Prüfung.

Letztlich empfiehlt es sich auch die Unterkonstruktionen der Solaranlage unter die Lupe zu nehmen. Die Bauteile, welche die gesamte Anlage auf dem Dach sichern, nennt man Unterkonstruktion oder Gestell. In der Regel sind diese Teile aus Edelstahl oder leichtem Aluminium. Daher haben sie eine lange Lebensdauer. Je nachdem wo Ihre Photovoltaikanlage aufgebaut wurde, beeinflussen die klimatischen Umstände die Lebensdauer der Unterkonstruktionen. Steht Ihre Solaranlage zum Beispiel am Meer, dann erhöht sich der Salzgehalt der Luft. Das greift die Unterkonstruktion eher an, als eine Anlage in der Stadt. Untersuchen Sie die Konstruktion daher regelmäßig auf Schäden.

Registrieren Sie keine auffälligen Werte für Ihre Anlage, dann ist eine jährliche, professionelle Kontrolle nicht nötig. Es ist dann sinnvoll die Anlage alle zwei bis drei Jahre prüfen zu lassen. Das gilt übrigens auch für die Überprüfung und Wartung von Solarthermieanlagen für Warmwasser. Bei Stromspeichern reicht dies alle drei bis vier Jahre.

Sie möchten wissen, wie sich eine Photovoltaikanlage auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaikanlage

https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ee_solarthermie_anlagenliste.html

https://www.bafa-förderung.de/foerderantraege.htm

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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