Silvia Reiter

Deutschland wird als Reiseziel immer beliebter. Nicht nur bei Touristen aus anderen Ländern. Auch die Deutschen selbst machen immer öfter Urlaub im eigenen Land – und das nicht nur während der Urlaubssaison. Nach Hotels sind Ferienwohnungen oder -häuser die beliebtesten Unterkünfte. Deshalb sind sie als Kapitalanlage immer gefragter. Aber worauf kommt es bei einer Ferienimmobilie an, was macht sie zu einer lohnenden Kapitalanlage?

Vom eigenen Häuschen übers Meer blicken oder die weite Aussicht vom Berg übers Tal genießen – das ist der Traum vieler Urlauber. Ganz klar: Auf die Lage kommt es bei einer Ferienimmobilie besonders an. Dabei sind Deutschlands Küsten und Berge die Lagen, die bei Urlaubern besonders beliebt sind. Aber auch hier muss die Sache noch einmal differenziert betrachtet werden. Ferienhäuser oder -wohnungen, die direkt am Strand, beziehungsweise am Meer, liegen oder von den Bergen den besten Ausblick bieten, haben bessere Chancen, an möglichst vielen Tagen im Jahr vermietet zu werden. Denn das macht schließlich eine Ferienimmobilie erst zu einer lohnenden Kapitalanlage.

Das allein ist aber nicht ausschlaggebend. Da die Ferienimmobilie möglichst das ganze Jahr über vermietet werden soll, muss auch berücksichtigt werden, ob es außerhalb der Saison ebenfalls gute Angebote für Urlauber gibt. Ist eine Hütte in den Bergen im Winter für Skifahrer interessant, zahlt es sich aus, wenn zum Beispiel im Sommer die Hütte für Bergsteiger in Frage kommt. Eine Ferienimmobilie am Strand kann sich auch im Winter lohnen, wenn es ein gutes Freizeitangebot – vor allem auch für Kinder – oder besondere Attraktionen gibt, die in dieser Jahreszeit besucht werden können.

Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Eine gute Verkehrsanbindung ist wichtig. Ebenso sollten Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars in der Nähe sein. Was dabei oft übersehen wird: Wie ist der Wettbewerb vor Ort? Verfügt die Immobilie über eine entsprechend gute Lage, um sich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können? Weiterhin stellt sich die Frage, für welche Zielgruppe die Immobilie geeignet ist: Wenn es die junge Familie mit Kindern sein soll, bieten sich drei oder vier Zimmer an. Verfügt das Ferienhäuschen vielleicht über einen romantischen Ausblick, sind Pärchen eine geeignete Zielgruppe.

Außerdem sind inzwischen Service und Ausstattung wichtiger geworden. Die Anforderungen der Urlauber an Ferienwohnungen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Nicht nur junge Leute, sondern auch Familien möchten beispielsweise oft flexibel sein. Ein 24-Stunden Check-In kann sich deshalb auszahlen. Das müssen Sie nicht unbedingt selbst übernehmen, mittlerweile gibt es hierfür automatisierte Check-In-Systeme. Auch schnelles WLAN ist heutzutage Standard. Und das Angebot an Streaming-Diensten für Fernsehen kann ebenso Besucher anlocken. Urlauber die länger bleiben möchten, wünschen sich oft Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschine – hier darf es auch gerne ein exklusiver Kaffeevollautomat für den Espresso oder den Caffè Latte sein –, Geschirrspüler und Waschmaschine. Ein Kamin kann zudem den Romantik-Faktor erhöhen.

Auch Ausrüstung für Outdoor Aktivitäten kann eine Ferienimmobilie interessant machen. Für die Immobilie am Strand sind natürlich Klappstühle, Luftmatratzen und Sonnenschirme interessant. Liegt die Ferienwohnung in einer sehr schönen Landschaft mit hervorragend ausgebauten Radwegen, bietet es sich auch an Fahrräder zur Verfügung zu stellen.

Wer sich in seine Gäste hineinversetzen kann und weiß, was sie sich wünschen, kann dafür sorgen, dass seine Ferienimmobilie die meiste Zeit des Jahres ausgebucht ist.

Haben Sie Fragen zur Kapitalanlage in Immobilien? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Foto: © appalachianview/Depositphotos.com

Source: Flow Fact

Jedes Jahr wird es in Deutschland wärmer. Ganz Deutschland schwitzt bei fast 40 Grad. Wer träumt da nicht von Abkühlung durch einen Sprung ins kühle Nass? Doch Freibäder und Badeseen liegen oft nicht direkt vor der Haustür oder sind sehr voll. Wie wäre es deshalb mit einem Pool im eigenen Garten – nur für sich allein? Hier ein paar Ideen, wie Ihr neuer Pool aussehen kann.

Schwimmteiche und Infinity Pools

Schwimmteiche und Infinity Pools sind die aktuellen Trends. Schwimmteiche haben mehrere Vorteile: Sie reinigen sich auf natürliche Weise, durch ein eigenständiges Ökosystem. Das heißt, Sie benötigt keine Technik zur Reinigung. Aber der Hauptvorteil – warum sich Menschen für einen Schwimmteich entscheiden – ist wohl seine natürliche Gestaltung. Der Nachteil an der Sache ist jedoch, dass 50 Prozent der Wasseroberfläche zur Regeneration dienen. Wer aber genug Platz dafür hat, für den ist das kein Problem.

Infinity Pools sind Schwimmbecken, bei denen die Ränder abgesenkt sind, so dass es aussieht, als gebe es für das Wasser keine Begrenzung, es wirkt unendlich (englisch: Infinity). Der Überlauf befindet sich jedoch jenseits der Kante und etwas niedriger als diese. Dieser Infinity-Effekt ist etwas für alle, die es außergewöhnlich mögen.

Der Effekt kommt allerdings nur wirklich zur Geltung, wenn das Becken deutlich höher liegt als der Erdboden.

Fotos: © BIOTOP GmbH, www.sallmann-schwimmteich.com

Beleuchtung und Farben

Wer seinen Pool auch im Dunkeln genießen möchte, dem empfehlen sich moderne Lichtelemente. Überlegen Sie sich zunächst, was der Zweck der Beleuchtung sein soll. Dient sie nur zur Sicherheit beim Schwimmen im Dunkeln oder geht es auch um eine angenehme beruhigende Wirkung? Mit moderner LED-Technik sind verschiedene Varianten möglich – bis hin zu kontinuierlichen Farbwechseln.

Bei den „Pool-Farben“, also der Farbe des Beckens, ist Weiß immer noch der Klassiker.

Wer es dagegen modern gestalten möchte, dem bieten sich dunkle Farben an. Von grau, über Anthrazit, bis zu schwarz. Für unterschiedliche Beckenfarben gibt es Folien. Wer es dagegen exklusiv mag und das nötige Kleingeld hat, der kann seinen Pool auch mit schwarzen Mosaiksteinen verkleiden lassen.

Fotos: © Desjoyaux, www.desjoyaux.de

Das Pool-Garten-Gesamtkonzept

Wasser und Wasserspiele haben erwiesenermaßen eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Wer also die vollkommene Harmonie in seinem Garten anstrebt, der lässt Garten und Pool zusammen planen.

Wiederholen sich Muster und Formen wie gerade Linien zwischen Grünflächen und Pool in einem gewissen Maß, wirkt der Garten wie aus einem Guss. Der Anblick davon sorgt für ein angenehmes Gefühl, ohne dass es uns bewusst ist.

Hierbei spielt auch die Auswahl der Pflanzen und Ihre Pflanzung eine Rolle. Denn je nach Thema des Gartens können Pflanzen und wie sie gepflanzt sind, passend oder auch unpassend wirken.

Fotos: © Giffel, www.Giffel.net

Ein mehr oder weniger kostspieliges Vergnügen bleibt der Badespaß im eigenen Garten, je nachdem, wofür Sie sich entscheiden: Schwimmteich oder Infinity Pool, Beleuchtung und Material oder als Gesamtkonzept mit Ihrem Garten. Es kann jedoch eine Investition in die Zukunft sein. Denn bei einem späteren Hausverkauf kann eine private Schwimmmöglichkeit durchaus zu einem höheren Verkaufspreis erzielen. – Und wo wir schon bei Zielen sind: Beim kurzen Weg von der Terrassentür zum erfrischenden Schwimmvergnügen zahlt sich der Preis auf jeden Fall aus.

Möchten Sie wissen, ob der Einbau eines Pools den Wert Ihrer Immobilie erhöht? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Titelfoto: © cmeder/Depositphotos.com

Source: Flow Fact

Im Juni hat sich die Bundesregierung auf eine Reform der Grundsteuer geeinigt. Im vergangenen Jahr erklärte das Bundesverfassungsgericht (BGH), dass die bisherige Bemessung der Grundsteuer verfassungswidrig sei. Lange wurde darum gerungen. Nun hat die Groko sich auf einen Kompromiss geeinigt. Wie schnell das ging ist für ein solch großes Vorhaben unüblich. Müssen sich Eigentümer auf Änderungen einstellen?

Jeder Hausbesitzer zahlt Grundsteuer und auch auf die Mieter wird sie umgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz betont, dass durch die jetzige Reform die Steuerzahler insgesamt nicht höher belastet werden. Jedoch gibt es dafür keine Garantie, da die Kommunen durch ihre Hebesätze am Ende über die endgültige Höhe der Grundsteuer entscheiden. Experten erwarten laut tagesschau.de, dass auf Eigentümer und Mieter in Ballungsräumen Mehrkosten von circa 50 Euro pro Jahr zukommen können.

Der Wert des Bodens und die durchschnittliche Miete oder Pacht, sollen weiterhin Einfluss auf die Berechnung der Grundsteuer haben. Die Grundsteuer soll also weiterhin wertabhängig sein. In die Berechnung fließen dann Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Immobilienart, Gebäudealter und sogenannte Mietniveaustufe mit ein. Die Absicht hierbei ist, so Gerechtigkeit herzustellen. Also teure Immobilien in besseren Lagen sollen höher besteuert werden als weniger wertvolle Immobilien in weniger guten Lagen.

Allerdings soll es eine Öffnungsklausel geben. Das heißt, die Bundesländer können von der vorgegebenen Regelung abweichen und ihren Kommunen unterschiedliche Parameter zur Steuerermittlung vorgeben. Darauf bestand die Bayerische Landesregierung. Für sie ist der Vorschlag von Olaf Scholz zu kompliziert und bürokratisch. Durch die Öffnungsklausel kann Bayern sein eigenes Modell umsetzen. Das „Einfach-Flächenmodell“ der Bayern sieht vor, dass zur Berechnung der Steuer nur Größe und Nutzung der Grundstücks- und Gebäudefläche herangezogen werden. Bodenwert und Miet- oder Pachthöhe spielen hier keine Rolle. Daran wird allerdings kritisiert, dass Eigentümer von großen Grundstücken in teuren Lagen bevorzugt würden.

Nach wie vor ist also die Höhe der Grundsteuer von der Höher des Hebesatzes der jeweiligen Gemeinde abhängig. Auch heute schon werden vergleichbare Immobilien in unterschiedlichen Regionen Deutschlands unterschiedlich besteuert, weil die Gemeinden unterschiedliche Hebesätze haben.

Ab Januar 2025 soll die Grundsteuer nach dem neuen Gesetz berechnet werden. Bis dahin hat der Bund fünf Jahre Zeit, die notwendigen Daten zu erheben. Derzeit nehmen Kommunen über die Grundsteuer 14 Milliarden Euro ein für 36 Millionen Wohngebäude und Grundstücke. Das neue Gesetz soll auch helfen, Bodenspekulation besser zu begegnen. Denn durch die neue Regelung können unbebaute Grundstücke oder ungenutzte Immobilien, bei denen auf Preissteigerungen gesetzt wird, mit einer höheren „Grundsteuer C“ belastet werden.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir bewerten Ihre Immobilie kostenlos gern.

Foto: © aldorado/Depositphotos.com

Source: Flow Fact