War der Kratzer im Laminat schon vor dem Einzug da? War die Kachel im Bad schon immer locker? Diese oder ähnliche Fragen stellt man sich oft, wenn es um die Übergabe der Wohnung an den Vermieter geht. Damit es dann nicht zum Streit kommt, sollten Vermieter und Mieter beim Ein- und Auszug eine Wohnungsübergabeprotokoll anfertigen.

Bei der Wohnungsübergabe müssen sowohl Mieter als auch Vermieter gut aufpassen. Übernimmt der Mieter eine beschädigte Wohnung und dokumentiert dies nicht, so steht er beim Auszug schnell als Schuldiger da und riskiert damit die Rückzahlung seiner Mietkaution. Aber auch der Vermieter kann hinterher einen Schaden nur schwer beweisen, wenn der Zustand der Wohnung beim Einzug nicht dokumentiert wurde. Ein Wohnungsübergabeprotokoll erspart somit beiden Seiten sehr viel Ärger.

Um genügend Zeit zu haben eventuelle Mängel zu beseitigen, sollten sich Vermieter und Mieter mindestens eine Woche vor dem Ein- oder Auszug treffen, um die Immobilie zu besichtigen. Zum Besichtigungstermin erscheinen dann der Vermieter und der Mieter, oder gegebenenfalls eine dritte bevollmächtigte Person. Aber auch der Vermieter kann sich durch die Hausverwaltung oder einen Makler vertreten lassen. Zusätzlich kann es hilfreich sein, wenn eine neutrale Person zur Besichtigung anwesend ist.

Wohnungsübergabeprotokoll nur bei Tageslicht

Die Besichtigung erfolgt dann am besten bei Tageslicht, damit weniger Schäden übersehen werden. Planen Sie genügend Zeit ein, um die Immobilie wirklich gründlich überprüfen zu können. Achten Sie unter anderem darauf die Zählerstände abzulesen. Auch auf Kratzer im Fußboden oder Wasserflecken an den Wänden oder Decken, sollten Sie besonders achten. Sollten Schäden entdeckt werden, so werden diese im Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten. Wenn das Übernahmeprotokoll die Übergabe eines Hauses dokumentiert, so muss es um einige Punkte erweitert werden. Zum Beispiel, wenn ein Gartenhäuschen oder eine Garage mitvermietet werden, so muss auch deren Zustand dokumentiert werden. Damit stellt es nämlich eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Immobilie zum Zeitpunkt der Übergabe dar. Das Protokoll wird dann sowohl an den Vermieter als auch an den Mieter verteilt.

Schäden entdeckt bei Wohnungsübergabe

Sollten Sie bereits bei der Übergabe Schäden entdecken, so lohnt es sich diese mit einem Foto zu dokumentieren. Wenn es einmal zu einem Streitfall kommen sollte, so erkennen Gerichte diese Fotos als Beweis an. Weiterhin ist zu beachten, dass der Mieter eine Immobilie stets besenrein übergeben muss. Dies ist nicht nur eine Bedingung aus dem Mietvertrag, sondern es ist auch eine gesetzliche Pflicht. Um die Wohnung als „besenrein“ bezeichnen zu können, müssen zum Beispiel Fliesen, Parkett und Laminat ordentlich ausgefegt und Kalkablagerungen und Schmierschichten in der Küche entfernt werden. Bei Renovierungen muss der Mieter die Schäden, die er verursacht hat, auch wieder bereinigen. Die Wohnung muss renoviert übergeben werden, wenn es der Mietvertrag so verlangt.

Sollten trotz einer sorgfältigen Wohnungsübergabe Schäden in Erscheinung treten, so muss der Vermieter schnell handeln und seinen ehemaligen Mieter schnell zur Nachbesserung auffordern. Denn ab Rückgabe der Wohnung verjähren ihre Ersatzansprüche in der Regel nach sechs Monaten

Möchten Sie beim Übergabeprotokoll auf Nummer sicher gehen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.juraforum.de/ratgeber/mietrecht/schadensersatzanspruch-des-vermieters-wegen-beschaedigung-der-mietwohnung-erfordert-keine-vorherige-fristsetzung-zur-schadensbeseitigung

https://www.mietrecht.org/mietvertrag/besenreine-uebergabe/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Leuchtmittel

Die Beleuchtung in einem Raum entscheidet ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Für Behaglichkeit sorgt erst ein ausgewogenes Verhältnis wischen kontrastarmer und kontrastarmer Beleuchtung. Aber auch dabei gilt – Zuviel Beleuchtung bedeuten nicht gleich bessere Lichtverhältnisse.

Von der Stehlampe, zur Deckenlampe, bis hin zum Kronleuchter stehen für die Lichtplanung zahlreiche Leuchtmittel zur Verfügung. Jedes Leuchtmittel schafft dabei seine ganz individuelle Atmosphäre.  Während zum Beispiel indirektes Licht unaufdringlich und weich wirkt, so ist es doch anstrengend für das Auge und sie ermüden schneller. Daher ist es sinnvoll Zonen einzurichten, in denen eine punktuelle Beleuchtung oder helles Arbeitslicht herrscht. Ideal ist eine Mischung aus drei verschiedenen Lichtquellen: Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeitsbeleuchtung.

Für die Hintergrundbeleuchtung bieten sich am besten eine Deckenleuchte, ein an der Wand montierter Strahler oder ein Deckenfluter an. Idealerweise haben die Leuchter einen Dimmer. Die indirekte Beleuchtet ist kontrastarm und damit weich und blendet die Augen nicht. Damit ist das Licht dann relativ gleichmäßig im Raum verteilt, bietet kaum Schatten und ist somit bestens geeignet für den Flur.

Akzentlicht als besondere Beleuchtung

Licht muss wirken und es wirkt besonders mit Hilfe des Akzentlichtes. Die punktuelle Beleuchtung sorgt für Abwechslung im Raum. Dabei kann das Akzentlicht je nach Bedarf betonend, kaschierend belebend oder gedämpft wirken. Dosiert eingesetzt, lenkt das Akzentlicht den Blick auf besondere Details. Da Sie mit Licht, Schatten und der Intensität der Beleuchtung spielen können, schafft es besonders in der dunklen Jahreszeit für eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre im Haus oder der Wohnung.

Besonders an Orten, an denen wir arbeiten und uns konzentrieren, ist eine zielgenaue Beleuchtung wichtig. Das Lesen auf dem Sofa oder die Arbeit in der Küche strengen unsere Augen an. Abhilfe schaffen dabei vor allem Stehleuchter und Strahler. Schaffen wir eine kontrastreiche Beleuchtung, so fällt uns die Konzentration leichter.  Daher sollte neben der Hintergrundbeleuchtung auch stets ein Funktionslicht vorhanden sein.

Es kommt also nicht auf die Menge der Beleuchtung an, sondern auf die Kombination und natürlich auch auf die richtige Planung der Beleuchtung. Ihre neue Immobilie sollte also über ausreichend Steckdosen verfügen. Unter anderem bieten Sanierungen und Renovierung die ideale Gelegenheit einige zusätzliche Abzweigungen in den Putz schlitzen zu lassen. Achten Sie beim Kauf der Leuchtmittel aber auch unbedingt darauf, dass Ihre Leuchtmittel abgeschirmt sind. Nichts ist irritierender als der Blick in die Tischbeleuchtung. Dies gilt vor allem für Energiesparlampen. Diese entfalten erst unter einem Lampenschirm ihre volle Leuchtkraft.

Sie benötigen Hilfe bei Ihrer Lichtplanung? Wir helfen Ihnen gerne weiter. 

 

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Instandhaltung Immobilie

Instandhaltung Immobilie

Sie sind mit Ihrem Zuhause so richtig zufrieden und möchten gerne, dass alles so bleibt wie es ist? Vielleicht dient Ihnen Ihre Immobilie auch dazu, sich im Alter abzusichern? Dann sollten Sie als Eigentümer unbedingt darauf achten, dass Sie Ihr liebgewonnenes Zuhause gut instand halten. Denn das ermöglicht es Ihnen, den Wert Ihrer vier Wände auch zu erhalten.

Die Instandhaltung ist nicht nur dazu gedacht, dass Sie den Wohnwert Ihrer Immobilie auf den Stand halten, den sie jetzt hat. Fachgerechte Instandhaltungen ermöglichen es nämlich auch den Verkehrswert der Immobilie zu erhalten. Gerade um Werteeinbußen zu vermeiden sollten Immobilieneigentümer der Instandhaltung viel Aufmerksamkeit schenken. Denn Immobilien sind mit zunehmendem Alter Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass Schäden durch Hauseigentümer nicht einfach hingenommen, sondern unverzüglich Reparaturmaßnahmen eingeleitet werden. Das Aufschieben der Reparaturen erhöht die Kosten für die Schadensbeseitigung. So kann ein Dach, das undicht ist, dazu führen, dass sich Schimmel bildet. Es kommt dann auch zu einer mangelhaften Isolierung. Auch ein Riss in der Fassade vergrößert sich im Laufe der Jahre und springt oft irgendwann auf.

Eigentümer sollten regelmäßig alle 2 Jahre durch ihre gesamte Immobilie gehen und Schäden protokollieren. Alle 5-10 Jahre sollte ein Fachmann die Inspektionen durchführen. Denn nur dieser sieht auch Schäden, die für den Laien nicht auf Anhieb erkennbar sind. Noch häufiger sollte es zur Inspektion der Technik Ihrer Immobilie kommen. Es ist immer ratsam, regelmäßige Rücklagen für Inspektionen und künftige Reparaturen zu bilden. Immobilieneigentümer sollten sich bewusst machen, dass Schäden ohnehin einmal behoben werden müssen. Wer regelmäßig etwas zurücklegt, auf den kommen keine großen unerwarteten Kosten mehr zu. Pro Quadratmeter sollten 7-12 Euro pro Jahr angespart werden. Die individuelle Höhe ergibt sich aus dem Baujahr. Die Instandhaltungskosten für eine ältere Immobilie liegen höher als die für Neubauten. Diese wurden nämlich nur über geringere Zeit abgenutzt.

Die Kosten für die Instandhaltung müssen nicht im vollen Umfang von den Immobilieneigentümern selbst gezahlt werden. Instandhaltungskosten können zum Teil steuerlich abgesetzt werden. Das hat der Gesetzgeber für Immobilieneigentümer so vorgesehen. Bei Instandhaltungskosten handelt es sich um Kosten, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen. Diese Ausgaben werden hierzulande gefördert. Der Fachbegriff für diese Ausgaben lautet Erhaltungsaufwendungskosten. 20 Prozent der Kosten finden hierbei Berücksichtigung. Die maximale Höhe der Ausgaben, die berücksichtigt werden, liegt bei 6.000 Euro. Für Hauseigentümer bedeutet das, dass sie pro Jahr bis zu 1.200 Euro einsparen können. Die Materialkosten der Instandhaltungsmaßnahmen werden dabei nicht ersetzt. Bezuschusst werden nur Arbeits- und Fahrtkosten. Zu den Maßnahmen, die steuerlich absetzbar sind, zählen diverse Arbeiten. Diese sind beispielsweise die Fassadensanierung, Wärmeschutzmaßnahmen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Heizungserneuerungen sowie Badsanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie
auswirken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Viele Immobilien besitzen keinen Keller mehr, der dazu genutzt werden könnte, sich eine kleine Wellness-Oase einzurichten. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Wohnbereich und Außenbereich von Immobilien zunehmend. Der Trend geht ganz klar zu Outdoor-Küchen, Swimmingpools und Außensaunas. Wir verraten Ihnen worauf es ankommt, damit sich die neue Außensauna harmonisch in den Gartenbereich einfügt und Sie Ihren neuen Erholungsort so richtig schön genießen können.

Der stressige Alltag verlangt Ihrem Körper und Ihrem Geist viel ab? Sie würden sich gerne eine kleine Insel der Ruhe schaffen, für die Sie nicht erst etliche Kilometer weit fahren müssen? Da ist eine Outdoor-Saune im eigenen Garten der ideale Ort, um sich zurückzuziehen und Körper und Geist mal so richtig zur Ruhe kommen zu lassen. Die Sauna im eigenen Garten bietet dabei besondere Vorzüge. Eine Glastür oder ein Fenster lassen Sie in Ihren schönen Garten schauen- im Sommer in das saftige Grün und im Winter in eine märchenhafte Schneelandschaft. Gleich nach dem Saunagang bietet sich die Möglichkeit, noch einmal im Garten zu spazieren oder auf einer Liege den Alltagsstress von sich zu schütteln. Der für eine Sauna wichtige Zugang zu frischer Luft ist durch die Lage im Garten automatisch gegeben.

Dabei sollten Eigentümer unbedingt darauf achten, dass die Außensauna sich auch harmonisch in die Gesamtgestaltung zwischen Haus und Garten einfügt. Das heißt, dass die Sauna auch mit ihrer Umwelt harmonieren sollte und sich der Immobilie baulich und farblich anpassen sollte. Zu einem sehr modernen Haus würde keine Außensauna passen, die im Stil eines verschnörkelten Holzhauses gehalten ist. Eine Sauna, die nach außen mit viel Holz verkleidet ist, eignet sich vielmehr für eine Immobilie, die ohnehin schon einen rustikalen Charakter besitzt.

Bei dem Neubau einer Sauna für den Gartenbereich sollte vorab gut überlegt werden, welchen genauen Standort man wählt. Hauseigentümer sollten darauf achten, sich dafür einen Teil des Gartens auszusuchen, der ein wenig abgelegen ist. Das sorgt für mehr Privatsphäre und verhindert, dass neugierige Nachbarn immer wieder einen Blick in Ihre Sauna werfen. Um Gefahren vorzubeugen, sollte die Sauna auch weit genug von Ihrem Haus entfernt stehen. Je nachdem wo Sie wohnen, kann es sein, dass Sie eine Genehmigung zum Bau Ihrer Sauna brauchen.

Die Außensauna kann, je nach Geschmack, auf verschiedene Art konstruiert werden. Manche Eigentümer verbinden den Bau der Außensauna mit dem gleichzeitigen Bau einer Dusche.  In der Regel wird sie dann im Eingangsbereich installiert. Außensaunas können sowohl mit elektrischen Heizgeräten als auch mit Holzöfen beheizt werden. Die elektrische Variante hat den Vorteil, dass die Sauna dann mit Thermostaten ausgestattet ist und man so die gewünschte Temperatur nur einzustellen braucht. Manche Hauseigentümer haben es auch gern, wenn ihre Außensauna einen Vorraum hat, der den Saunagängern dazu dient, sich aus und wieder anzuziehen. Schließlich müssen Sie sich überlegen, wie viele Personen gleichzeitig in Ihrer Sauna Platz haben sollen. In einer 2 Meter langen Außensauna können sich zwei Personen entspannt aufhalten. Eine 3 Meter lange Sauna bietet sogar genug Platzt für vier Personen.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Das Dach ist ein wichtiges Bauelement der Immobilie. Es ist extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Deswegen ist die regelmäßige Wartung umso wichtiger. Viele Eigentümer vernachlässigen das jedoch. Die Folgen können dabei schwerwiegend sein. Es kann bei mangelnder Sorgfalt zum Verlust des Versicherungsschutzes kommen.

Ein gut gebautes Dach wird nicht über Jahre hinweg in einem guten Zustand bleiben, ohne dass dafür etwas getan wird. Beschädigungen können durch Wettereinflüsse entstehen. Die Befestigung kann durch Stürme gelockert werden. Auch eindringendes Wasser führt zu Schäden. Bei Frost kann es zum Aufbrechen einiger Teile und bei Wärme zu Schimmelbildung und Fäulnis kommen. Regelmäßige Wartungen sparen dabei Kosten. Denn wird erst dann gehandelt, wenn Schäden augenfällig sind, sind die Beseitigungskosten in der Regel höher.

Die professionelle Wartung des Daches muss natürlich durch einen Fachmann vorgenommen werden. Es genügt nicht, dass ein Laie eine simple Sichtung vornimmt. Einer Bestandsaufnahme über Blitzschutz, Entwässerung, Regenrinnen und so weiter folgt eine Analyse über das Erfüllen der energetischen Anforderungen. Schließlich soll die Funktionsfähigkeit des Daches aufrechterhalten werden.

Der Bundesgerichtshof hat 1993 die regelmäßige Inspektion des Daches in einem Urteil für alle Hausbesitzer verbindlich gemacht. So können Hauseigentümer nicht nur darauf vertrauen, dass die Versicherung in jedem Fall bei Sturmschäden für die Reparaturen aufkommt. Wurde das Dach nicht regelmäßig inspiziert und gewartet, können Zahlungen ausbleiben. Dabei berufen sich die Versicherungen gerade auf das durch den Bundesgerichtshof erlassene Urteil. Auch Dritte können Schäden durch funktionsuntüchtige Dächer erleiden. Der volle Versicherungszuschuss greift auch hier nur bei regelmäßiger Wartung. Wurde das Dach nicht fachgerecht gewartet, kann sich auch nicht auf die sogenannte Sturmklausel verlassen werden. Eine Windstärke, die über 8 liegt, führt nicht automatisch zu einer Versicherungszahlung. Gerichte gehen hier davon aus, dass Dächer, die sowohl gut erbaut wurden als auch fachgerecht gewartet wurden, Orkanböen standhalten.

Hauseigentümer sollten Inspektions- und Wartungsverträge von Dachdecker-Innungsbetrieben in Anspruch nehmen. Weiterhin sichert die Wartung des Daches auch den Werterhalt einer Immobilie und es werden auf längere Zeit Kosten eingespart. Führt man so einen Wartungsvertrag, ist man als Hauseigentümer rechtlich auf der sicheren Seite. Denn so lässt sich die regelmäßige Wartung des Daches auch gegenüber Versicherern nachweisen. Aber auch in Bezug auf Dritte ist ein Wartungsvertrag von großem Vorteil. Diese könnten nämlich im Ernstfall durch lose Dachteile verletzt werden. Dann stehen Hauseigentümer in der Beweispflicht. Denn gesetzliche Pflichten schreiben vor, dass sie Vorsorge für die Abwehr von Gefahren zu tragen haben, die von ihrem Eigentum ausgehen.

Sie möchten wissen, wie sich die regelmäßige Wartung des Daches auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Lange hat man auf den Traum vom eigenen Zuhause hingearbeitet und möchte sich dann alles so schön bewahren, wie es ursprünglich gewesen ist. Schäden an der eigenen Immobilie können jedoch unerwartet eintreten. Man fragt sich dann, was tun, wenn man diese aus eigenen finanziellen Mitteln nicht beseitigen kann? Neben Sach- und Vermögensschäden sind sogar auch Personenschäden möglich. Es gibt keine Verpflichtung für Hauseigentümer eine Versicherung abzuschließen. Dennoch sollte an Basisabsicherungen gedacht werden, um sich unnötige Sorgen zu ersparen. Wir verraten Ihnen worauf es bei Versicherungen für Hauseigentümer ankommt.  

Für die Versicherung der eigenen Immobilie müssen regelmäßige Beiträge erbracht werden. Investieren Hauseigentümer aber in eine solide Versicherung, können sie sich andere Kosten ersparen. Denn in der Regel werden die Beträge für die Beseitigung eines Schadensfalls höher als die Versicherungsbeiträge liegen. Kann die Schadensbeseitigung nicht aus eigenen finanziellen Mitteln erbracht werden, ist eine Versicherung immer ratsam. Für Immobilieneigentümer, deren Eigenheim schon erbaut ist, gibt es grundsätzlich drei Versicherungen, die nötig sind.

Ein Schadensfall kann nicht nur an Ihrer Immobilie selbst, sondern auch an Dritten eintreten. Hauseigentümer haben Pflichten, die mit ihrem Eigentum einhergehen. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass von ihrem Besitz keine Gefahr für andere Personen und deren Eigentum ausgeht. Fällt der eigene Baum auf das Grundstück des Nachbarn und lässt dort einen Schaden entstehen, müssen Sie dafür haften. Das gilt auch, wenn ein Fußgänger auf Ihrem nicht gestreuten Gehweg langgeht. Rutscht er dabei aus und verletzt sich, müssen Sie auch dafür haften. Hauseigentümer, die bereits eine private Haftpflicht besitzen und ihre Immobilie selbst bewohnen, müssen keine Grundbesitzerhaftpflicht mehr abschließen. Die private Haftpflicht schließt bereits die Kosten für Unfälle an Dritten mit ein.

In jedem Fall sollten Hauseigentümer eine Wohngebäudehaftpflicht besitzen. Sie tritt ein, wenn es zu Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser kommt. Es wird für den Wiederaufbau und für Reparaturen aufgekommen, wenn es z.B. zu Wasserschäden nach einem Rohrbruch kommt oder zu einem Dachschaden nach einem kräftigen Gewitter. Für fahrlässiges Verhalten sieht die Wohngebäudehaftpflicht häufig keine Entschädigung vor oder nur eine Entschädigung mit geringer Summe. Für Hauseigentümer ist es aber wichtig sich klar zu machen, dass Schäden durch fahrlässiges Verhalten schnell eintreten können. Ein Hausbrand mit schlimmen Konsequenzen kann schon durch eine vergessene Herdplatte oder eine Kerze, die nicht ausgepustet wurde, eintreten. Deswegen ist es ratsam einen Tarif, der auch für Fahrlässigkeit aufkommt, zu wählen. Die Wohngebäudeversicherung kann auch um eine Zusatzversicherung gegen Elementarschäden ergänzt werden. Das empfiehlt sich beispielsweise, wenn Sie in Ufernähe leben und es dazu kommen kann, dass Überschwemmungen Schäden an Ihrer Immobilie anrichten.

Schließlich kann die Hausratsversicherung eine gute Lösung für Hauseigentümer darstellen. Maßgeblich ist, welche Gegenstände sich in der Immobilie befinden. Es kommt also darauf an, wie teuer der Hausbesitz ist. Hausbesitzer sollten sich überlegen wie kostspielig die Neuanschaffung ihrer Gegenstände sein würde. Könnten Sie Möbel, Geräte oder andere Gegenstände ohne finanzielle Probleme neu anschaffen, wenn Sie sie durch einen Einbruch oder einen Brand verlieren? Eine Hausratsversicherung ist gerade dann lohnend, wenn sich teure technische Geräte oder exklusive Möbel im Haus befinden. Dann wird sie sich im Schadensfall sicherlich rentieren.  Schäden durch Leitungswasser, Feuer, Sturm und Einbruch gehören zu den Schäden, die durch die Hausratsversicherung abgedeckt werden.

 

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Das Klimapaket der Bundesregierung ist beschlossene Sache. Im November des vergangenen Jahres ist es durch Bundestag und Bundesrat gegangen. Das Klimapaket beinhaltet das Ziel den CO2-Ausstoß soweit zu reduzieren, dass das Klima nicht weiterhin schwerwiegende Beeinträchtigungen dadurch erleidet. Die Gesetzgebung schafft neue Anreize, um auch das Wohnen und das Bauen weitestgehend klimafreundlich zu halten. Lesen Sie, was sich dadurch alles für Hausbesitzer ändert.    

Den Beitrag, den Gebäude in Deutschland an der CO2-Emission haben, liegt sehr hoch. Gebäude stoßen rund 14 Prozent der Gesamtemissionen aus. Warmwasser und Heizung verbrauchen hierzulande 26 Prozent der gesamten Energie. Neue Regelungen zu Energiepreisen, Heizungen und Sanierungen sollen dazu beitragen diese Werte zu reduzieren. Der Anteil vom Gebäudesektor am gesamten CO2-Ausstoß soll von 132 Tonnen im Jahre 2017 auf 70 Tonnen im Jahre 2030 reduziert werden.

Neubauten sollen zukünftig vom Verbot von Ölheizungen betroffen sein: Wenn für ein Gebäude grundsätzlich auch eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung durchführbar ist, soll der Einbau einer Ölheizung in Neubauten nicht mehr gestattet sein. Für Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, gibt es eine generelle Austauschpflicht. Für Hausbesitzer gibt es weiterhin Zuschüsse, wenn sie ihre Heizung wechseln. So sollen sie dazu motiviert werden ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine klimafreundliche Anlage zu ersetzen oder auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Anreiz soll für Hausbesitzer mit einer Austauschprämie, die eine 40-prozentige Förderung vorsieht, geschaffen werden. Damit es auch Haushalten mit geringem Einkommen möglich ist, sich den Austausch zu leisten, sollen auch Leasingangebote gefördert werden. In dem Fall, wo der Umstieg auf erneuerbare Energien nicht möglich ist, sollen effiziente hybride Gasheizungen für die Bürger attraktiv gemacht werden. Diese nutzen anteilig erneuerbare Energien. In vielen Fällen sollten Hausbesitzer ernsthaft über den Umstieg auf klimafreundliche Energien nachdenken. Der kann sich durchaus rentieren, wenn beispielsweise für die alte Ölheizung teure Reparaturen wie ein Brenneraustausch oder ein neuer Tank nötig sind.

Daneben sind in Zukunft auch weitere Sanierungsmaßnahmen förderungsfähig. Hierunter fallen die Dämmung von Dächern und Außenwänden oder der Austausch von alten Fenstern gegen Wärmeschutzfenster. Steuererleichterungen sind in solchen Fällen vorgesehen. Wer eine Sanierung vornimmt, kann über drei Jahre verteilt seine Steuerschuld um 20 Prozent der Ausgabekosten für die Sanierung mindern. Als Alternative steht die Förderung durch die KfW zur Verfügung. Es ist auch eine Erhöhung der bestehenden KfW-Förderprogrammen um zehn Prozent geplant.

Schließlich wird eine Erhöhung der Erdgas- und Heizölpreise stattfinden. Der Preis für Heizöl wird durch die CO2-Bepreisung jährlich teurer werden. Man rechnet bereits im Jahr 2030 mit einem Preisanstieg von rund 30 Prozent. Bei Erdgas wird der Preisanstieg für den gleichen Zeitraum bei rund 20 Prozent liegen. Die Strompreiszulage für den Ausbau erneuerbarer Energien soll gesenkt werden. Für eine Durchschnittsfamilie kommt es hierdurch aber nur zu einem Ersparnis von wenigen Euro im Monat. Es soll auch künftig eine Energieberatung für Wohngebäude stattfinden. Wechselt eine Immobilie beispielweise ihren Eigentümer, soll eine Beratung obligatorisch sein. Auch die Kosten für die Beratungen sollen von den geplanten Förderungen getragen werden.

Sie möchten wissen, wie sich eine klimafreundliche Sanierung auf den Verkaufspreis Ihrer Immobilie auswirken könnte? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gern.

 

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2020 kommt es zu einigen Gesetzesänderungen, die Immobilieneigentümer betreffen. Hierunter fallen die Grundsteuerreform, die Wohngeldreform, steuerliche Abschreibungen für energetische Sanierungen, neue Regelungen bei der Verteilung der Maklerprovision sowie die Einführung eines Mietendeckels für Berlin. Erfahren Sie hier, was 2020 auf Sie zukommt.

Die Wohngeldreform sorgt dafür, dass Haushalte mit geringem Einkommen ab 2020 mehr Wohngeld erhalten. Das kommt auch Immobilieneigentümern zugute. Denn diese erhalten die Mehrzahlung in Form eines höheren Lastenzuschusses.

Für das neue Jahr gibt es weiterhin eine Neureglung, die die Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstückbesitzern betrifft. Zukünftig soll die Grundsteuer in Abhängigkeit vom Mietpreis und Bodenwert berechnet werden. Experten erwarten, dass es zu einem Anstieg der Steuerlast für Immobilieneigentümer kommen wird. Für die Neuregelung müssen 36 Millionen Grundstücke neu bewertet werden.

In der Hauptstadt wird es zu der Einführung des Berliner Mietendeckels kommen. Dies betrifft alle Immobilien, deren Baujahr vor 2014 liegt. Für sie dürfen die nächsten fünf Jahre keine Mieten mehr angehoben werden. Diese Gesetzesregelung wird durch die Einführung einer Mietobergrenze ergänzt. Die Ausstattung und das Baujahr einer Immobilie bestimmen die Höhe der Mietobergrenze. Immobilien, für die die Obergrenze bereits jetzt um 20 Prozent überschritten wird, müssen künftig günstiger vermietet werden.

Ab 2020 tritt auch das von der Bundesregierung erlassene Klimapaket in Kraft. Dieses sieht vor, dass Immobilieneigentümer Kosten für einzelne energetische Sanierungen steuerlich absetzen können. Voraussetzung ist, dass die zu sanierende Immobilie mindestens zehn Jahre alt ist. Die Immobilie muss auch vom Eigentümer selbst bewohnt werden. Nach einer Sanierung können Eigentümer 20 Prozent der entstandenen Kosten steuerlich absetzen. Abgesetzt wird die Summe über drei Jahre verteilt. Haushalte bekommen hierdurch die Möglichkeit rund 40.000 Euro einzusparen, wenn es zu energetischen Sanierungen kommt. Alternativ steht die Förderung durch die KfW zur Verfügung. Förderfähig sind Umbauten wie die Wärmedämmung von Dachflächen und Wänden sowie der Austausch von Fenstern, Heizungsanlagen und Außentüren.

Schließlich treten die Regelungen zur Vereinheitlichung der Maklerprovision 2020 in Kraft. Es soll von nun an zu verbindlichen Vorgaben kommen, wie die Maklerprovision aufgeteilt wird. Das heißt, wie hoch jeweils der Anteil ist, den Verkäufer und Käufer zahlen müssen. Vor 2020 gab es für die Bundesrepublik keine einheitlichen Regelungen. Die Verteilung gestaltete sich je nach Region anders. In Städten wie München kam es zu der gleichen Aufteilung zwischen Verkäufern und Käufern. In Berlin dagegen wurde die Maklerprovision bislang vom Käufer getragen. Durch die neue Regelung wird bundesweit gesehen Käufern ein Vorteil entstehen. Sie sind es nämlich gegenwärtig, die überwiegend für die Maklerprovision aufkommen. Dies ist zumeist selbst dann der Fall, wenn der Verkäufer den Makler beauftragt hat. Die neue gesetzliche Regelung schreibt vor, dass Käufer künftig nicht mehr als 50 Prozent der Maklerprovision entrichten müssen.

Sie möchten wissen, wie sich die Änderungen in 2020 auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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… das ganze Jahr über für Sie da sein durften, um Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

… Sie bei allen Abschnitten des Immobilienverkaufs und -kaufs begleiten und unterstützen konnten.

… unsere Marktkenntnisse einsetzen konnten, um den richtigen Preis für Ihre Immobilie zu finden und sie anschließend ins richtige Licht zu setzen.

… Ihr Vertrauen bekommen haben, um das beste Vermarktungskonzept für Ihre Immobilie zu erarbeiten.

… anagenehme Besichtigungstermine für Sie und mit Ihnen durchführen durften.

… Ihnen durch unsere Begleitung Sicherheit beim Gang zum Notar verschaffen konnten.

… Ihnen informative Beiträge rund um Immobilien auf unserem Blog bereitstellen durften.

… schließlich diejenigen waren, die Ihnen ein neues Zuhause gefunden haben oder Sie dabei unterstützt haben den richtigen Käufer für Ihr altes Zuhause zu finden.

Und dann möchten wir uns einfach nochmal dafür bedanken, dass Sie wieder ein Jahr vertrauensvoll mit uns zusammengearbeitet haben und uns darin bestärkt haben, unseren Beruf als Berufung zu sehen.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!  

 

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Die kalte Jahreszeit schlägt Ihnen langsam aufs Gemüt und Sie wollen ein paar Tage in die Sonne fahren? Oder Sie mögen es besonders weihnachtlich und wollen das Fest in einem abgelegenen Schneegebiet verbringen? Einige Menschen nutzen die freien Tage am Jahresende, um sich einen erholsamen Urlaub zu gönnen. Wir verraten Ihnen worauf Sie achten sollten, damit Ihr Zuhause auch nach Ihrer Rückkehr ebenso schön ist, wie es vor Ihrem Urlaub war.   

Wenn sie ohnehin über die Feiertage nicht zuhause sind, sollten Ihnen in dieser Zeit auch keine unnötigen Stromkosten entstehen. Am besten gelingt Ihnen das, wenn Sie vor der Abreise alle elektrischen Geräte, die nicht gebraucht werden, aus der Steckdose ziehen. Geräte, die sich im Stand-by-Modus befinden, verbrauchen nur unnötig Strom, den sich jeder Urlauber während seiner Abwesenheit sparen kann. Hier können in zwei Wochen bis zu 40 Euro gespart werden.

Lassen Sie Ihre Spülmaschine einen Spalt offen, damit es im Gerät nicht zu Schimmelbildung kommt. Es kann auch zu Schimmel- und Frostbildung in Ihren Räumen kommen, wenn die Heizung während des gesamten Urlaubs ganz abgestellt ist. Glauben Sie nicht, dass Sie durch eine nicht eingeschaltete Heizung Geld sparen können. Kommt es hierdurch wirklich zu Frost- und Schimmelbildung, sind diese Schäden in jedem Fall mit höheren Beseitigungskosten verbunden. Um richtig zu heizen, muss auch richtig gelüftet werden. Am besten bitten Sie jemanden während Ihrer Abwesenheit ab und an Ihre Heizung aufzudrehen und die Fenster aufzumachen.

Die Sicherheit des eigenen Zuhauses während des Urlaubs ist das wichtigste Thema für Reisende. Viele fragen sich, wie es ihnen gelingt Einbrecher während ihrer Abwesenheit von der eigenen Immobilie fernzuhalten. In jedem Fall sollten Nachbarn und Freunde um Hilfe gebeten werden, denn Urlaubszeit ist die Hochsaison für Einbrecher. Das sollte Sie aber niemals davon abhalten, sich einen wohlverdienten Urlaub auch zu gönnen. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, können Sie sich ruhigen Gewissens in die Ferien begeben.

Zunächst sollte der Urlaub nicht völlig gedankenlos in sozialen Netzwerken für alle öffentlich sichtbar gemacht werden. So könnten nämlich auch potenzielle Einbrecher davon erfahren, dass niemand zuhause ist. Bilder aus Ihrem Urlaub sollten Sie nur für Freunde sichtbar posten. Tragen Sie keine Schilder mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an Ihren Gepäckstücken. Gerade an Flughäfen und Bahnhöfen wird von Einbrechern gerne rumspioniert. Ebenso lädt ein überfüllter Briefkasten geradezu zum Einbruch ein. Fragen Sie Ihren Nachbarn danach Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren, wenn Sie ein Zeitungsabonnement haben oder anders viel Post während Ihrer Abwesenheit erwarten.

Wertsachen sollten so gut wie möglich versteckt werden und keineswegs einfach im Haus rumliegen. Ein Haus, das bewohnt aussieht, ist die beste Abschreckung für Einbrecher. Falls Ihre Rollläden ohne Zeitschaltuhr funktionieren, sollte ein Nachbar sie regelmäßig auf und zu fahren. Das gilt insbesondere für Fenster, die auf die Straße gehen. Freunde oder Nachbarn sollten auch ab und an das Licht für ein paar Stunden anschalten. Bei durchgängiger Dunkelheit weiß jeder gleich, dass alle verreist sind. Mittlerweile gibt es schon Lampen, die man per App steuern kann.

Wenn sie alle Punkte beachten, sollten Sie ruhigen Gewissens vereisen können. Dann werden Sie Ihr Zuhause bei der Rückkehr ebenso vorfinden, wie Sie es vor Ihrer Reise verlassen haben.

Haben Sie eine Immobilie in einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gerne.

 

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