Wer beim Hausverkauf auf der sicheren Seite sein möchte, wird um eine professionelle Immobilienbewertung nicht herumkommen. Denn professionelle Wertermittlungen kommen häufig zu anderen Ergebnissen als Online-Werteinschätzungen. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Verkaufspreis und die Verkaufsdauer. Doch wann lohnt sich eine Immobilienbewertung vom Profi-Makler? Wir haben hier die Checkliste für Sie.

Nicht immer sind Sie alleiniger Eigentümer einer Immobilie. Im Falle einer Scheidung z.B. wird es oft schwer, sich auf den Verkaufswert einer Immobilie zu einigen. Ein ausführliches Wertgutachten ist in solchen Fällen unumgänglich. Da dieses durch einen freien und öffentlich bestellten Gutachter erstellt wird, hat ein solches Gutachten auch vor Gericht Bestand. Im Gegensatz zur kostenlosen Immobilienbewertung ist diese Art der Immobilienbewertung jedoch kostenpflichtig.

Immobilienbewertung bei Erb- und Scheidungsfällen

Aber nicht nur Erb- und Scheidungsfälle benötigen eine fachgerechte Immobilienbewertung. Auch Immobilien, die zum Verkauf stehen, sollten vorher durch einen Profi-Makler bewertet werden. Die Immobilienbewertung für den Verkauf erfolgt durch einen regionalen Experten. Dieser kennt das Marktgeschehen und weiß, wie viele Käufer „ticken“. Zudem berücksichtigt er individuelle Besonderheiten einer Immobilie. Das spielt dann eine Rolle, wenn es um Steuerfreibeträge im Fall eines Erbes oder einer Schenkung geht.

Immobilienbewertung für das Finanzamt

Auch für den Erbschein oder für Angaben beim Finanzamt benötigen Sie eine Immobilienbewertung. Sowohl bei einer Scheidung als auch bei einer Erbschaft ist es sinnvoll, sich vorher von einem Steuerberater beraten zu lassen. Es gibt dabei nämlich Freibeträge, unter denen der Objektwert nicht versteuert werden muss. Auch die Grunderwerbssteuer bei Immobilienübertragungen innerhalb der Familie muss dabei berücksichtigt werden. Gutachter vom Finanzamt berücksichtigen individuelle Eigenheiten einer Immobilie in der Regel nicht. Das kann dazu führen, dass der Wert einer Immobilie höher eingeschätzt wird, als er ist. Am Ende könnten Steuern anfallen, weil die Steuerfreibeträge überschritten werden, obwohl die Immobilie weniger wert ist.

Es ist also sinnvoll, die Immobilie von einem erfahrenen Immobilienexperten bewerten zu lassen. Lokale Profi-Makler sind mit der aktuellen Marktlage vertraut. Sie berücksichtigen alle individuellen Eigenheiten einer Immobilie und ermitteln einen marktgerechten Wert.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

https://de.wikipedia.org/wiki/Marktwert_(Immobilie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleichswertverfahren

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Trotz der derzeitigen Corona-Krise wird an vielen Baustellen noch weitergearbeitet. Private Bauherren sollten sich aber dennoch in den kommenden Wochen auf Verzögerungen einstellen. Was Sie erwarten könnte, finden Sie hier:

Der Bauherr muss über Verzögerung informiert werden

Derzeit ist es auch noch nicht absehbar, inwieweit die Krise die Baubranche treffen wird. Aber Bauverzögerungen werden in den kommenden Wochen immer weiter zu einem Problem werden. Die Gründe dafür sind relativ einfach erklärt. Viele Unternehmen beschäftigen Arbeitskräfte aus dem Ausland. Aufgrund der derzeitigen Lage an den Grenzen, können viele von ihnen nicht mehr wie gewohnt zur Arbeit kommen. Ein weiteres Problem besteht im Bereich der Materialversorgung. Vielerorts ist der Baustoffhandel geschlossen. Das führt dann schnell zu Engpässen.

In jedem Fall muss der Bauherr vom Bauunternehmen über die Verzögerung informiert werden. Das geschieht zum Beispiel durch eine sogenannte Behinderungsanzeige. Die wird durch das Unternehmen an den Bauherrn versandt und muss im Detail enthalten, warum sich die Bauzeit verzögert. Ein kleiner Zweizeiler reicht da nicht aus. Im Zweifelsfall sollte man die Behinderungsanzeige von einem Experten prüfen lassen.

Bauverzögerung bringt Fertigstellungstermin in Gefahr

Sollten die Bauverzögerungen den Fertigstellungstermin in Gefahr bringen, so muss der Bauherr auch das erfahren. Da die derzeitige Situation für alle Parteien Unsicherheiten birgt, sollte sich der Bauherr am Besten direkt mit dem Bauunternehmen in Verbindung setzen. In dem Falle ist nämlich der Dialog der beste Weg.

Falls ein Architekt am Bauvorhaben beteiligt sein sollte, muss dieser gegebenenfalls seine Planung den Bauverzögerungen anpassen. Bei einem Bauprojekt greifen die Bauplanung und auch der Bauablauf in einander. So muss, zum Beispiel das Dach zeitnah gedeckt werden, wenn der Dachstuhl fertig ist, da dieser sonst durch die Witterung Schaden nehmen könnte. Um so einen Fall zu vermeiden, muss der Architekt den Bauherrn umfangreich beraten.

Zuletzt sollte der Bauherr jede Rechnung ausreichend prüfen. Bezahlt werden sollte nur, was auch vertraglich geregelt wurde. Wer also derzeit eine Rechnung bekommt, sollte genau prüfen welche Leistungen darin abgerechnet werden. Gezahlt werden sollten nur die Leistungen, die auch tatsächlich erbracht wurden.

Sie suchen nach einer passenden Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bauherr

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Bauen/_inhalt.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/266329/umfrage/finanzanlagen-geplanter-hausbau-in-deutschland/

 

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Sie haben genug vom grauen Wetter? Ihre Photovoltaik-Anlage auch. Auch wenn der Winter eher mild war und kaum Eis und Schnee auf den Dächern abgelegt hat, kann die harte Witterung der Photovoltaikanlage geschadet haben. Stürme haben vielleicht Verankerungen gebrochen. Vögel und Silvesterraketen können die Module verschmutzt haben. Das alles kann dafür sorgen, dass die Stromerträge im kommenden Frühjahr und Sommer niedriger ausfallen als gewohnt. Daher ist es ratsam die Anlagen zum Winterende zu überprüfen.

Generell gelten die Komponenten einer Solaranlage als langlebig und einfach in der Wartung. Dennoch sollte eine regelmäßige Anlagenkontrolle vorgenommen werden. Diese können zum Teil vom Anlagenbetreiber selbst vorgenommen werden, zum Teil muss der Fachbetrieb ran. Größere Schäden kann man zum Beispiel schnell vom Dachfenster aus erkennen. Auch hochauflösende Aufnahmen mit einer Digitalkamera sind eine Option, um vom Boden aus sichtbaren Beschädigungen zu erkennen.

Verschmutzung als häufige Ursache für Energieverlust bei Photovoltaikanlagen

Eine häufige Ursache für zu niedrige Erträge sind Verschmutzungen der Module. Das Licht bleibt in den Schmutzpartikeln hängen und kann in den Zellen nicht in Strom umgewandelt werden. Durch die schmutzabweisenden Schichten löst sich Staub und anderer Dreck in der Regel beim nächsten Regenschauer. Sollte dennoch ein dünner Film den Stromertrag mindern, ist eine Reinigung unbedingt notwendig.

Ein weiterer und wichtiger Bestandteil der Wartung ist die Wartung des Wechselrichters. Wechselrichter haben in der Regel eine Lebenserwartung von sechs bis zehn Jahren. Sie gehören allerdings auch zu den Bauteilen die großen Belastungen ausgesetzt sind.

So können zum Beispiel die internen Temperaturen zu hoch sein, oder elektrische Überlastungen auftreten. Daher ist die Kontrolle eines Wechselrichters besonders wichtig. Vergleichen Sie Ihre Werte immer unbedingt mit den Vorjahreswerten, um Leistungsänderungen der Anlage zu erkennen.

Gemeinsam mit dem Wechselrichter sollte auch der Zähler der Solaranlage in einem regelmäßigen Turnus geprüft werden. Nur so kann die genaue Erfassung des Stroms sichergestellt werden. Wird der erzeugte Strom nicht korrekt gezählt, so kann es passieren, dass Stromertrag verloren geht.

Leitungen der Photovoltaikanlage optisch überprüfen

Natürlich dürfen auch die Leitungen der Photovoltaikanlage nicht vernachlässigt werden. Die höchste Priorität sollte dabei sein, die freiliegenden Leitungen optisch auf Defekte zu prüfen. Um auch die restlichen Leitungen und Ummantelungen auf eventuelle Schäden zu kontrollieren, bedarf es einer messtechnischen Prüfung.

Letztlich empfiehlt es sich auch die Unterkonstruktionen der Solaranlage unter die Lupe zu nehmen. Die Bauteile, welche die gesamte Anlage auf dem Dach sichern, nennt man Unterkonstruktion oder Gestell. In der Regel sind diese Teile aus Edelstahl oder leichtem Aluminium. Daher haben sie eine lange Lebensdauer. Je nachdem wo Ihre Photovoltaikanlage aufgebaut wurde, beeinflussen die klimatischen Umstände die Lebensdauer der Unterkonstruktionen. Steht Ihre Solaranlage zum Beispiel am Meer, dann erhöht sich der Salzgehalt der Luft. Das greift die Unterkonstruktion eher an, als eine Anlage in der Stadt. Untersuchen Sie die Konstruktion daher regelmäßig auf Schäden.

Registrieren Sie keine auffälligen Werte für Ihre Anlage, dann ist eine jährliche, professionelle Kontrolle nicht nötig. Es ist dann sinnvoll die Anlage alle zwei bis drei Jahre prüfen zu lassen. Das gilt übrigens auch für die Überprüfung und Wartung von Solarthermieanlagen für Warmwasser. Bei Stromspeichern reicht dies alle drei bis vier Jahre.

Sie möchten wissen, wie sich eine Photovoltaikanlage auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaikanlage

https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ee_solarthermie_anlagenliste.html

https://www.bafa-förderung.de/foerderantraege.htm

 

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Der Wohnraum in der Stadt wird immer knapper. Wem aber die Quadratmeterzahl nicht so wichtig ist, der findet sein Zuhause in den sogenannten Mikro-Apartments. Das Modell ist schon längst nicht mehr nur für Studenten attraktiv, doch wird es sich auch langfristig durchsetzen?

Während der Wohnungsneubau an den gefragten Standorten in den letzten Jahren überwiegend durch den Bau von Wohnungen im oberen Preissegment geprägt wurde, rücken nun Mikro-Apartments mehr und mehr in den Fokus der Investoren.

Für die Nachfrager steht vor allem im Mittelpunkt möglichst schnell eine gut gelegene Wohnung zu einem akzeptablen Preis zu finden. Ein Kinderzimmer hat im Durchschnitt eine Größe von 14.4 m². Eigentlich ist das genug zum Leben.

Rechnet man aber noch Küche und Bad hinein, wird das schon schwieriger. Das flächenoptimierte Mikro-Apartment ist meist 20 – 25 m² groß. Es verfügt über ein Wohn-Schlaf-Zimmer, ein Duschbad und eine Kochgelegenheit. Ein Balkon ist dabei eher selten.

Entscheidend ist die Lage des Mikro-Apartments

Dafür ist es wichtiger, dass das Mikro-Apartment über eine zentrums- oder universitätsnahe Lage verfügt. Dabei sind es nicht mehr nur Studenten, die sich für ein solches Apartment interessieren, sondern vor allem Berufspendler.

In der Regel sind die Angebote entweder möbliert oder teilmöbliert. Sie überzeugen vor allem mit einer funktionalen Inneneinrichtung, die einen sofortigen Einzug ermöglichen. Aktuell sind die Projekte für Mikro-Apartments jeweils von einer großen Anzahl an Wohneinheiten geprägt. In den meisten Fällen sind es über 100 Wohnungen in einem Gebäude. Der Spitzenwert liegt dabei bei 270 Einheiten.

Die meisten Nachfrager verbindet die Suche nach einem Wohnraum für einen befristeten Zeitraum. Das bedeutet auch, dass die Fluktuation dieser Wohnung sehr hoch ist. Dies macht es nicht nur schwierig ein Wohngemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen, es erhöht auch die Anonymität in der Wohngemeinschaft. Ein Aspekt, der das Mikro-Apartment eher unattraktiv erscheinen lässt.

In einem Mikro-Apartment zu leben, bedeutet Verzicht

In einem Mikro-Apartment zu leben bedeutet eben auch Verzicht. Wo kein Stauraum gegeben ist, kann man seine Lieblingsvasen, CD- Sammlung oder Kindheitserinnerungen unterbringen. Das macht die Mikrowohnung zu einem Nischenprodukt. Zwar leben wir in einer Zeit in der Smart TV Apps den Kamin und E-Book-Reader das Buch ersetzen können, jedoch erscheint es auf Dauer nicht möglich auf das Nötigste zu verzichten. Ein Nachfrageschwund für Mikro-Apartments wird also nicht ausbleiben.

Mikrowohnungen bilden daher gegenwärtig ein gutes und interessantes Produkt mit einem guten Vermarktungspotenzial, bei passender Lage. Langfristig betrachtet birgt es aber Risiken, weil die Wohnungen bei einer Entspannung der derzeitigen Situation am Wohnungsmarkt aufgrund der geringen Nutzungsflexibilität deutlich schlechtere Vermietungschancen bieten werden.

Sie sind auf der Suche nach einer Investitionsimmobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroappartement

https://de.wikipedia.org/wiki/Metropolregion

https://de.wikipedia.org/wiki/Innenausstattung

 

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Noch immer denken viele Menschen, dass die Investition in eine Denkmalimmobilie unvernünftig sei. Sie bevorzugen jüngere Immobilie, weil diese nicht so renovierungsbedürftig, energieeffizienter und moderner seien. Eine Denkmalimmobilie hat aber auch durchaus seine Vorteile.

Es stimmt, dass die Bausubstanz und auch der historische Charme von Baudenkmälern durch das Denkmalschutzgesetz geschützt wird. Der Hintergrund dafür ist der Erhalt historischer Gebäude, die zum Kulturgut gehören. Dennoch ist es möglich und vor allem aus steuerlicher Sicht interessant eine solche Immobilie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Natürlich steht es außer Frage, dass man viel Arbeit in eine Denkmalimmobilie stecken muss. Allerdings lohnt sich das, denn man kann die Sanierungskosten innerhalb von 12 Jahren sogar vollständig von der Steuer absetzen. In den ersten 8 Jahren können 9 Prozent der Kosten abgeschrieben werden, in den weiteren 4 Jahren dann 7 Prozent. Darüber hinaus kann die bestehende Altsubstanz des Objektes über einen Zeitraum von 40 Jahren abgeschrieben wurden.

Finanzierungskosten von Denkmalimmobilien steuerlich geltend machen

Dabei gelten folgende Regeln: Wurde das Objekt vor dem 1925 gebaut, können 2,5 Prozent linear abgeschrieben werden. Bei einem Baujahr nach 1925 werden 2 Prozent jährlich als Abschreibung akzeptiert. Wird die Wohnung nach Sanierung vermietet, so besteht die Möglichkeit, die Finanzierungskosten steuerlich geltend zu machen. Das macht die Denkmalimmobilie vor allem für Kapitalanleger zu einem Appetithäppchen. Außerdem ist damit die Denkmalimmobilie im Kauf und Sanierung immer noch preiswerter als ein Neubau.

So ganz ohne Nachteile läuft die Sanierung einer Denkmalimmobilie allerdings nicht ab. Die Sanierung muss mit den Kommunen und Denkmalbehörden abgesprochen werden. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, ob der finanzielle Puffer für eventuelle Überraschungen und zusätzliche Kosten ausreicht. Oftmals bemerkt man erst im Laufe der Sanierungen, wie baufällig das Haus wirklich ist.

Denkmalimmobilien und ihr besonderer Charme

Dennoch sind Denkmalimmobilien einzigartig und verfügen über einen besonderen Charme. Die aufwendigen Sanierungen geben der Immobilie eine hohe Wohnqualität die zum langfristigen Wert der Immobilie beiträgt. In der Regel sind Denkmalobjekte gerade deshalb sowohl bei Mietern als auch bei Eigentümern so beliebet. Ein Leerstand ist also praktisch ausgeschlossen. Damit eignen sie sich auch hervorragend als Altersvorsorge, denn eine bezahlte und möglicherweise vermietete Immobilie sichert im Alter ein zusätzliches Einkommen.

Wer in eine Denkmalimmobilie investiert trägt auch zum Erhalt des kulturellen Erbes bei. Die Sanierung einer Denkmalimmobilie geht einher mit der Erhaltung schützenswerter Bau- und Architekturkunst vergangener Jahre. Neben der lohnenden Kapitalanlage in Sachwerte unterstützt der Investor den ideellen Wert einer denkmalgeschützten Immobilie.

Sie wollen Ihr Haus in Zukunft verkaufen oder sind auf der Suche nach einer Denkmalimmobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Hier nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Denkmalschutz

https://de.wikipedia.org/wiki/Baudenkmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturdenkmal

 

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War der Kratzer im Laminat schon vor dem Einzug da? War die Kachel im Bad schon immer locker? Diese oder ähnliche Fragen stellt man sich oft, wenn es um die Übergabe der Wohnung an den Vermieter geht. Damit es dann nicht zum Streit kommt, sollten Vermieter und Mieter beim Ein- und Auszug eine Wohnungsübergabeprotokoll anfertigen.

Bei der Wohnungsübergabe müssen sowohl Mieter als auch Vermieter gut aufpassen. Übernimmt der Mieter eine beschädigte Wohnung und dokumentiert dies nicht, so steht er beim Auszug schnell als Schuldiger da und riskiert damit die Rückzahlung seiner Mietkaution. Aber auch der Vermieter kann hinterher einen Schaden nur schwer beweisen, wenn der Zustand der Wohnung beim Einzug nicht dokumentiert wurde. Ein Wohnungsübergabeprotokoll erspart somit beiden Seiten sehr viel Ärger.

Um genügend Zeit zu haben eventuelle Mängel zu beseitigen, sollten sich Vermieter und Mieter mindestens eine Woche vor dem Ein- oder Auszug treffen, um die Immobilie zu besichtigen. Zum Besichtigungstermin erscheinen dann der Vermieter und der Mieter, oder gegebenenfalls eine dritte bevollmächtigte Person. Aber auch der Vermieter kann sich durch die Hausverwaltung oder einen Makler vertreten lassen. Zusätzlich kann es hilfreich sein, wenn eine neutrale Person zur Besichtigung anwesend ist.

Wohnungsübergabeprotokoll nur bei Tageslicht

Die Besichtigung erfolgt dann am besten bei Tageslicht, damit weniger Schäden übersehen werden. Planen Sie genügend Zeit ein, um die Immobilie wirklich gründlich überprüfen zu können. Achten Sie unter anderem darauf die Zählerstände abzulesen. Auch auf Kratzer im Fußboden oder Wasserflecken an den Wänden oder Decken, sollten Sie besonders achten. Sollten Schäden entdeckt werden, so werden diese im Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten. Wenn das Übernahmeprotokoll die Übergabe eines Hauses dokumentiert, so muss es um einige Punkte erweitert werden. Zum Beispiel, wenn ein Gartenhäuschen oder eine Garage mitvermietet werden, so muss auch deren Zustand dokumentiert werden. Damit stellt es nämlich eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Immobilie zum Zeitpunkt der Übergabe dar. Das Protokoll wird dann sowohl an den Vermieter als auch an den Mieter verteilt.

Schäden entdeckt bei Wohnungsübergabe

Sollten Sie bereits bei der Übergabe Schäden entdecken, so lohnt es sich diese mit einem Foto zu dokumentieren. Wenn es einmal zu einem Streitfall kommen sollte, so erkennen Gerichte diese Fotos als Beweis an. Weiterhin ist zu beachten, dass der Mieter eine Immobilie stets besenrein übergeben muss. Dies ist nicht nur eine Bedingung aus dem Mietvertrag, sondern es ist auch eine gesetzliche Pflicht. Um die Wohnung als „besenrein“ bezeichnen zu können, müssen zum Beispiel Fliesen, Parkett und Laminat ordentlich ausgefegt und Kalkablagerungen und Schmierschichten in der Küche entfernt werden. Bei Renovierungen muss der Mieter die Schäden, die er verursacht hat, auch wieder bereinigen. Die Wohnung muss renoviert übergeben werden, wenn es der Mietvertrag so verlangt.

Sollten trotz einer sorgfältigen Wohnungsübergabe Schäden in Erscheinung treten, so muss der Vermieter schnell handeln und seinen ehemaligen Mieter schnell zur Nachbesserung auffordern. Denn ab Rückgabe der Wohnung verjähren ihre Ersatzansprüche in der Regel nach sechs Monaten

Möchten Sie beim Übergabeprotokoll auf Nummer sicher gehen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.juraforum.de/ratgeber/mietrecht/schadensersatzanspruch-des-vermieters-wegen-beschaedigung-der-mietwohnung-erfordert-keine-vorherige-fristsetzung-zur-schadensbeseitigung

https://www.mietrecht.org/mietvertrag/besenreine-uebergabe/

 

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Leuchtmittel

Die Beleuchtung in einem Raum entscheidet ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Für Behaglichkeit sorgt erst ein ausgewogenes Verhältnis wischen kontrastarmer und kontrastarmer Beleuchtung. Aber auch dabei gilt – Zuviel Beleuchtung bedeuten nicht gleich bessere Lichtverhältnisse.

Von der Stehlampe, zur Deckenlampe, bis hin zum Kronleuchter stehen für die Lichtplanung zahlreiche Leuchtmittel zur Verfügung. Jedes Leuchtmittel schafft dabei seine ganz individuelle Atmosphäre.  Während zum Beispiel indirektes Licht unaufdringlich und weich wirkt, so ist es doch anstrengend für das Auge und sie ermüden schneller. Daher ist es sinnvoll Zonen einzurichten, in denen eine punktuelle Beleuchtung oder helles Arbeitslicht herrscht. Ideal ist eine Mischung aus drei verschiedenen Lichtquellen: Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeitsbeleuchtung.

Für die Hintergrundbeleuchtung bieten sich am besten eine Deckenleuchte, ein an der Wand montierter Strahler oder ein Deckenfluter an. Idealerweise haben die Leuchter einen Dimmer. Die indirekte Beleuchtet ist kontrastarm und damit weich und blendet die Augen nicht. Damit ist das Licht dann relativ gleichmäßig im Raum verteilt, bietet kaum Schatten und ist somit bestens geeignet für den Flur.

Akzentlicht als besondere Beleuchtung

Licht muss wirken und es wirkt besonders mit Hilfe des Akzentlichtes. Die punktuelle Beleuchtung sorgt für Abwechslung im Raum. Dabei kann das Akzentlicht je nach Bedarf betonend, kaschierend belebend oder gedämpft wirken. Dosiert eingesetzt, lenkt das Akzentlicht den Blick auf besondere Details. Da Sie mit Licht, Schatten und der Intensität der Beleuchtung spielen können, schafft es besonders in der dunklen Jahreszeit für eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre im Haus oder der Wohnung.

Besonders an Orten, an denen wir arbeiten und uns konzentrieren, ist eine zielgenaue Beleuchtung wichtig. Das Lesen auf dem Sofa oder die Arbeit in der Küche strengen unsere Augen an. Abhilfe schaffen dabei vor allem Stehleuchter und Strahler. Schaffen wir eine kontrastreiche Beleuchtung, so fällt uns die Konzentration leichter.  Daher sollte neben der Hintergrundbeleuchtung auch stets ein Funktionslicht vorhanden sein.

Es kommt also nicht auf die Menge der Beleuchtung an, sondern auf die Kombination und natürlich auch auf die richtige Planung der Beleuchtung. Ihre neue Immobilie sollte also über ausreichend Steckdosen verfügen. Unter anderem bieten Sanierungen und Renovierung die ideale Gelegenheit einige zusätzliche Abzweigungen in den Putz schlitzen zu lassen. Achten Sie beim Kauf der Leuchtmittel aber auch unbedingt darauf, dass Ihre Leuchtmittel abgeschirmt sind. Nichts ist irritierender als der Blick in die Tischbeleuchtung. Dies gilt vor allem für Energiesparlampen. Diese entfalten erst unter einem Lampenschirm ihre volle Leuchtkraft.

Sie benötigen Hilfe bei Ihrer Lichtplanung? Wir helfen Ihnen gerne weiter. 

 

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Instandhaltung Immobilie

Instandhaltung Immobilie

Sie sind mit Ihrem Zuhause so richtig zufrieden und möchten gerne, dass alles so bleibt wie es ist? Vielleicht dient Ihnen Ihre Immobilie auch dazu, sich im Alter abzusichern? Dann sollten Sie als Eigentümer unbedingt darauf achten, dass Sie Ihr liebgewonnenes Zuhause gut instand halten. Denn das ermöglicht es Ihnen, den Wert Ihrer vier Wände auch zu erhalten.

Die Instandhaltung ist nicht nur dazu gedacht, dass Sie den Wohnwert Ihrer Immobilie auf den Stand halten, den sie jetzt hat. Fachgerechte Instandhaltungen ermöglichen es nämlich auch den Verkehrswert der Immobilie zu erhalten. Gerade um Werteeinbußen zu vermeiden sollten Immobilieneigentümer der Instandhaltung viel Aufmerksamkeit schenken. Denn Immobilien sind mit zunehmendem Alter Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass Schäden durch Hauseigentümer nicht einfach hingenommen, sondern unverzüglich Reparaturmaßnahmen eingeleitet werden. Das Aufschieben der Reparaturen erhöht die Kosten für die Schadensbeseitigung. So kann ein Dach, das undicht ist, dazu führen, dass sich Schimmel bildet. Es kommt dann auch zu einer mangelhaften Isolierung. Auch ein Riss in der Fassade vergrößert sich im Laufe der Jahre und springt oft irgendwann auf.

Eigentümer sollten regelmäßig alle 2 Jahre durch ihre gesamte Immobilie gehen und Schäden protokollieren. Alle 5-10 Jahre sollte ein Fachmann die Inspektionen durchführen. Denn nur dieser sieht auch Schäden, die für den Laien nicht auf Anhieb erkennbar sind. Noch häufiger sollte es zur Inspektion der Technik Ihrer Immobilie kommen. Es ist immer ratsam, regelmäßige Rücklagen für Inspektionen und künftige Reparaturen zu bilden. Immobilieneigentümer sollten sich bewusst machen, dass Schäden ohnehin einmal behoben werden müssen. Wer regelmäßig etwas zurücklegt, auf den kommen keine großen unerwarteten Kosten mehr zu. Pro Quadratmeter sollten 7-12 Euro pro Jahr angespart werden. Die individuelle Höhe ergibt sich aus dem Baujahr. Die Instandhaltungskosten für eine ältere Immobilie liegen höher als die für Neubauten. Diese wurden nämlich nur über geringere Zeit abgenutzt.

Die Kosten für die Instandhaltung müssen nicht im vollen Umfang von den Immobilieneigentümern selbst gezahlt werden. Instandhaltungskosten können zum Teil steuerlich abgesetzt werden. Das hat der Gesetzgeber für Immobilieneigentümer so vorgesehen. Bei Instandhaltungskosten handelt es sich um Kosten, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen. Diese Ausgaben werden hierzulande gefördert. Der Fachbegriff für diese Ausgaben lautet Erhaltungsaufwendungskosten. 20 Prozent der Kosten finden hierbei Berücksichtigung. Die maximale Höhe der Ausgaben, die berücksichtigt werden, liegt bei 6.000 Euro. Für Hauseigentümer bedeutet das, dass sie pro Jahr bis zu 1.200 Euro einsparen können. Die Materialkosten der Instandhaltungsmaßnahmen werden dabei nicht ersetzt. Bezuschusst werden nur Arbeits- und Fahrtkosten. Zu den Maßnahmen, die steuerlich absetzbar sind, zählen diverse Arbeiten. Diese sind beispielsweise die Fassadensanierung, Wärmeschutzmaßnahmen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Heizungserneuerungen sowie Badsanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie
auswirken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Viele Immobilien besitzen keinen Keller mehr, der dazu genutzt werden könnte, sich eine kleine Wellness-Oase einzurichten. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Wohnbereich und Außenbereich von Immobilien zunehmend. Der Trend geht ganz klar zu Outdoor-Küchen, Swimmingpools und Außensaunas. Wir verraten Ihnen worauf es ankommt, damit sich die neue Außensauna harmonisch in den Gartenbereich einfügt und Sie Ihren neuen Erholungsort so richtig schön genießen können.

Der stressige Alltag verlangt Ihrem Körper und Ihrem Geist viel ab? Sie würden sich gerne eine kleine Insel der Ruhe schaffen, für die Sie nicht erst etliche Kilometer weit fahren müssen? Da ist eine Outdoor-Saune im eigenen Garten der ideale Ort, um sich zurückzuziehen und Körper und Geist mal so richtig zur Ruhe kommen zu lassen. Die Sauna im eigenen Garten bietet dabei besondere Vorzüge. Eine Glastür oder ein Fenster lassen Sie in Ihren schönen Garten schauen- im Sommer in das saftige Grün und im Winter in eine märchenhafte Schneelandschaft. Gleich nach dem Saunagang bietet sich die Möglichkeit, noch einmal im Garten zu spazieren oder auf einer Liege den Alltagsstress von sich zu schütteln. Der für eine Sauna wichtige Zugang zu frischer Luft ist durch die Lage im Garten automatisch gegeben.

Dabei sollten Eigentümer unbedingt darauf achten, dass die Außensauna sich auch harmonisch in die Gesamtgestaltung zwischen Haus und Garten einfügt. Das heißt, dass die Sauna auch mit ihrer Umwelt harmonieren sollte und sich der Immobilie baulich und farblich anpassen sollte. Zu einem sehr modernen Haus würde keine Außensauna passen, die im Stil eines verschnörkelten Holzhauses gehalten ist. Eine Sauna, die nach außen mit viel Holz verkleidet ist, eignet sich vielmehr für eine Immobilie, die ohnehin schon einen rustikalen Charakter besitzt.

Bei dem Neubau einer Sauna für den Gartenbereich sollte vorab gut überlegt werden, welchen genauen Standort man wählt. Hauseigentümer sollten darauf achten, sich dafür einen Teil des Gartens auszusuchen, der ein wenig abgelegen ist. Das sorgt für mehr Privatsphäre und verhindert, dass neugierige Nachbarn immer wieder einen Blick in Ihre Sauna werfen. Um Gefahren vorzubeugen, sollte die Sauna auch weit genug von Ihrem Haus entfernt stehen. Je nachdem wo Sie wohnen, kann es sein, dass Sie eine Genehmigung zum Bau Ihrer Sauna brauchen.

Die Außensauna kann, je nach Geschmack, auf verschiedene Art konstruiert werden. Manche Eigentümer verbinden den Bau der Außensauna mit dem gleichzeitigen Bau einer Dusche.  In der Regel wird sie dann im Eingangsbereich installiert. Außensaunas können sowohl mit elektrischen Heizgeräten als auch mit Holzöfen beheizt werden. Die elektrische Variante hat den Vorteil, dass die Sauna dann mit Thermostaten ausgestattet ist und man so die gewünschte Temperatur nur einzustellen braucht. Manche Hauseigentümer haben es auch gern, wenn ihre Außensauna einen Vorraum hat, der den Saunagängern dazu dient, sich aus und wieder anzuziehen. Schließlich müssen Sie sich überlegen, wie viele Personen gleichzeitig in Ihrer Sauna Platz haben sollen. In einer 2 Meter langen Außensauna können sich zwei Personen entspannt aufhalten. Eine 3 Meter lange Sauna bietet sogar genug Platzt für vier Personen.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Das Dach ist ein wichtiges Bauelement der Immobilie. Es ist extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Deswegen ist die regelmäßige Wartung umso wichtiger. Viele Eigentümer vernachlässigen das jedoch. Die Folgen können dabei schwerwiegend sein. Es kann bei mangelnder Sorgfalt zum Verlust des Versicherungsschutzes kommen.

Ein gut gebautes Dach wird nicht über Jahre hinweg in einem guten Zustand bleiben, ohne dass dafür etwas getan wird. Beschädigungen können durch Wettereinflüsse entstehen. Die Befestigung kann durch Stürme gelockert werden. Auch eindringendes Wasser führt zu Schäden. Bei Frost kann es zum Aufbrechen einiger Teile und bei Wärme zu Schimmelbildung und Fäulnis kommen. Regelmäßige Wartungen sparen dabei Kosten. Denn wird erst dann gehandelt, wenn Schäden augenfällig sind, sind die Beseitigungskosten in der Regel höher.

Die professionelle Wartung des Daches muss natürlich durch einen Fachmann vorgenommen werden. Es genügt nicht, dass ein Laie eine simple Sichtung vornimmt. Einer Bestandsaufnahme über Blitzschutz, Entwässerung, Regenrinnen und so weiter folgt eine Analyse über das Erfüllen der energetischen Anforderungen. Schließlich soll die Funktionsfähigkeit des Daches aufrechterhalten werden.

Der Bundesgerichtshof hat 1993 die regelmäßige Inspektion des Daches in einem Urteil für alle Hausbesitzer verbindlich gemacht. So können Hauseigentümer nicht nur darauf vertrauen, dass die Versicherung in jedem Fall bei Sturmschäden für die Reparaturen aufkommt. Wurde das Dach nicht regelmäßig inspiziert und gewartet, können Zahlungen ausbleiben. Dabei berufen sich die Versicherungen gerade auf das durch den Bundesgerichtshof erlassene Urteil. Auch Dritte können Schäden durch funktionsuntüchtige Dächer erleiden. Der volle Versicherungszuschuss greift auch hier nur bei regelmäßiger Wartung. Wurde das Dach nicht fachgerecht gewartet, kann sich auch nicht auf die sogenannte Sturmklausel verlassen werden. Eine Windstärke, die über 8 liegt, führt nicht automatisch zu einer Versicherungszahlung. Gerichte gehen hier davon aus, dass Dächer, die sowohl gut erbaut wurden als auch fachgerecht gewartet wurden, Orkanböen standhalten.

Hauseigentümer sollten Inspektions- und Wartungsverträge von Dachdecker-Innungsbetrieben in Anspruch nehmen. Weiterhin sichert die Wartung des Daches auch den Werterhalt einer Immobilie und es werden auf längere Zeit Kosten eingespart. Führt man so einen Wartungsvertrag, ist man als Hauseigentümer rechtlich auf der sicheren Seite. Denn so lässt sich die regelmäßige Wartung des Daches auch gegenüber Versicherern nachweisen. Aber auch in Bezug auf Dritte ist ein Wartungsvertrag von großem Vorteil. Diese könnten nämlich im Ernstfall durch lose Dachteile verletzt werden. Dann stehen Hauseigentümer in der Beweispflicht. Denn gesetzliche Pflichten schreiben vor, dass sie Vorsorge für die Abwehr von Gefahren zu tragen haben, die von ihrem Eigentum ausgehen.

Sie möchten wissen, wie sich die regelmäßige Wartung des Daches auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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