Trotz des heißen Sommers sind mit dem Herbst auch die kalten Tage wieder da. Wenn Sie es gern behaglich warm haben, kommen Sie um das Heizungaufdrehen nicht herum. Doch leider ist heizen nicht umsonst. Zudem soll das Heizen mit fossilen Brennstoffen teurer werden. Allerdings lassen sich mit ein paar einfachen Tipps Verbrauch und Kosten senken.

Wer weiß, wo seine Energie verbraucht wird, hat Hinweise, wo er den Verbrauch reduzieren kann. Wissen Sie genau, wie viel Energie Sie verbrauchen, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung im Winter warm zu halten? Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2online bietet deshalb einen kostenlosen Heiz-Check (https://www.co2online.de/energie-sparen/heizenergie-sparen/heizkosten-sparen/) an. Mit diese können Sie Ihr Heizverhalten checken, ob Sie also sparsam heizen oder verschwenderisch. Mit dem Tool bekommen Sie angezeigt, wie viel Sie im Vergleich zu Ihren Nachbarn oder zu anderen in einem vergleichbaren Haus oder einer vergleichbaren Wohnung heizen. Zusätzlich erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihren Verbrauch senken können – falls er hoch ist –, ohne Ihren Komfort einschränken zu müssen.

Es kann durchaus sein, dass Sie einen höheren Energieverbrauch haben, als Sie haben müssten, weil Sie es eigentlich in Ihrem Zuhause gar nicht so warm haben möchten. Der Grund hierfür kann sein, dass Energie unnötigerweise verloren geht. Das geschieht zum Beispiel durch undichte Türen und Fenster oder weil die Heizkörper schon länger nicht mehr entlüftet wurden.

Bei einer nachträglichen Isolierung von Fenstern können – laut CO2online – bei einer Gasheizung rund 230 kg CO₂ eingespart werden. Mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen können Sie gegen den Energieverlust vorgehen.

Ebenso können Sie mit Elektronischen Thermostaten regeln, wann und vor allem auf wie viel Grad geheizt werden soll, denn Sie können Sie entsprechend Ihrer Wünsche und vor allem in jedem Zimmer einzeln programmieren. So können 455 kg CO₂ pro Jahr vermieden und bis zu 135 Euro pro Jahr gespart werden.

Auch die regelmäßige Entlüftung von Heizkörpern kann in einem Einfamilienhaus zu einer Ersparnis von 75 Euro pro Jahr führen, in einer Mietwohnung immerhin noch zu 35 Euro pro Jahr. Vergessen Sie aber nicht, den Wasserdruck zu prüfen und wenn nötig, wieder Wasser aufzufüllen.

170 Euro pro Jahr können Sie in einem Einfamilienhaus durch Stoßlüften statt gekippter Fenster sparen und Ihren CO₂-Ausstoß um bis zu einer halben Tonne jährlich senken. Denken Sie aber beim Stoßlüften daran, die Heizung abzustellen. Experten empfehlen im Winter drei bis vier Mal pro Tag fünf Minuten zu lüften.

Sind Ihnen die Heizkosten dennoch zu hoch, haben Sie als Eigentümer neben weiteren Maßnahmen auch die Möglichkeit, Ihren Brennstoff zu wechseln. Die richtige Reihenfolge ist hier: 1. Dämmung checken, 2. überprüfen, ob Sie Ihren Energieverbrauch durch andere Maßnahmen weiter senken können, 3. Prüfen, ob sich ein Brennstoffwechsel lohnt. Lassen Sie sich hierzu am besten von einem Fachmann – beispielsweise einem Energieberater von den Verbraucherzentralen – beraten.

Möchten Sie wissen, ob sich eine energetische Sanierung vor dem Verkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Die Zinsen für einen Kredit zum Immobilienkauf sind aktuell extrem niedrig. Vor 30 Jahren war das noch anders. Damals bezahlte man auf ein Darlehen für die eigenen vier Wände bis zu zehn Prozent Zinsen. Derzeit geht der Trend der Zinsen immer noch nach unten. Kommt bald der zinslose Kredit oder bekommen wir bald sogar Geld für das Aufnehmen eines Kredits?

In den letzten Wochen sind die Zinsen für Darlehen mit Zehnjahres-Bindung je nach Kreditwürdigkeit und Bank unter die 0,5-Prozent-Marke gefallen. Das ergab eine Analyse des Baufinanzierers Interhyp. Dafür wurden Konditionen von mehr als 400 Geldgebern verglichen.

Immobilienkäufer mit einer hohen Kreditwürdigkeit können sich teilweise schon Geld mit einer Verzinsung von 0,4 Prozent pro Jahr für die nächsten zehn Jahre leihen. Die dänische Nordea Bank geht inzwischen sogar soweit, Immobilienkäufern Kredite ohne Verzinsung für die nächsten 20 Jahre zu gewähren.

Wieso sind die Zinsen aktuell so niedrig?

Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Leitzins fest. Das beeinflusst natürlich die Zinspolitik der Geldhäuser in Europa. Bereits 20 16 hat die EZB den Leitzinssatz für die Vergabe von Krediten auf null Prozent gesenkt. Für Banken bedeutet das, dass sie keine Zinsen zahlen müssen, wenn sie sich Geld bei der EZB leihen. Legen sie dagegen Geld bei der EZB an, gibt es derzeit einen Negativzins. Legen Banken also große Geldsummen bei der EZB an, kostet sie das Geld. Deshalb verleihen Banken aktuell lieber ihr Geld in Form von Krediten und Darlehen. Das lohnt sich für sie mehr.

Bekommt man also bald Geld für das Aufnehmen eines Kredits?

Aktuell liegt der Negativzins für Geldanlagen bei der EZB bei -0,5 Prozent. Für eine Bank wäre es also theoretisch lohnenswerter, einen Kredit mit einem Negativzins von -0,1 Prozent zu vergeben, als das Geld bei der EZB anzulegen. Das heißt, wer eine Immobilie kaufen möchte und hierfür einen Kredit von zum Beispiel 200.000 Euro aufnimmt, muss dann nur 198.000 Euro zurückzahlen.

Bis jetzt planen Banken diesen Schritt jedoch nicht. Ebenso gehen auch Finanzexperten davon aus, dass dieser Fall in der nächsten Zeit nicht eintreten wird – allenfalls vielleicht in Ausnahmefällen. Sie halten es für wahrscheinlicher, dass Bauzinsen auf null Prozent fallen.

Dennoch ist für Immobilienkäufer die Zeit jetzt günstig. Denn die aktuelle Niedrigzinspolitik der EZB macht die Finanzierung einer Immobilie so einfach wie nie zuvor. Die Kehrseite der leichteren Finanzierbarkeit eines Immobilienkaufs ist jedoch, dass die Immobilienpreise weiter steigen. Das hat zur Folge, dass zum Immobilienkauf einer höherer Eigenkapitalanteil nötig ist.

Haben Sie Fragen zur Finanzierung Ihres Immobilienerwerbs? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Besitzen Paare, die sich trennen, eine Immobilie, stellt sich immer auch die Frage, wie mit ihr umzugehen ist. Denn Möglichkeiten gibt es viele. Aber welche ist die beste Lösung? Können sich Paare nicht einigen, droht die Teilungsversteigerung. Diese Möglichkeit sollte aber am besten vermieden werden.

Bevor sich ein Paar endgültig scheiden lassen kann, muss es ein Jahr getrennt gelebt haben. Ist das Paar überzeugt, dass es definitiv nicht mehr zusammenleben möchte, kann es, wenn es eine Immobilie besitzt, diese auch schon im Trennungsjahr verkaufen. Das kann schon helfen, Streit während des Vollzugs der Scheidung zu vermeiden. Schließlich lässt sich der Verkaufserlös einer Immobilie leichter teilen, als eine Immobilie.

Ist das Trennungsjahr abgelaufen, kann einer der Ehepartner verlangen, dass die gemeinsame Immobilie verkauft wird. Lehnt der andere Ehepartner dies dennoch ab, kann er sogar auf die Erteilung der Zustimmung verklagt werden. Dieser Schritt kann aber zum Beispiel dadurch vermieden werden, wenn sich das Paar an einen als Mediator ausgebildeten Immobilienexperten wendet. Dieser hilft, eine Interessenabwägung durchzuführen.

Entscheidet sich das Paar für den Verkauf der Immobilie, ist das natürlich die einfachste Lösung. Denn nun steht beiden ihr Teil des Verkaufserlös für den Neuanfang oder zur Tilgung eventueller Bankverbindlichkeiten zur Verfügung.

Natürlich ist es auch möglich, die Immobilie zu vermieten. Das bietet den Vorteil, dass sie im Familienbesitz bleibt und später an die Kinder vererbt werden kann. Außerdem kann mit den Mieteinnahmen der Kredit bei der Bank getilgt werden.

Der ungünstigste Fall jedoch ist oft, wenn das Paar sich nicht einigen kann. Denn dann droht eine Teilungsversteigerung. Die Teilungsversteigerung ist ein Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Ziel ist es hier, nicht teilbares Vermögen in teilbares Vermögen umzuwandeln. Kann sich das Paar also nicht einigen, wie viel der Partner, der die Immobilie behalten möchte, dem anderen zahlen muss, so kann dieser Fall eintreten.

In der Regel ist dies aber eine schlechte Lösung, da eine Immobilie hier oft unter ihrem eigentlichen Wert versteigert wird. Denn es gibt viele Schnäppchenjäger, die auf genau solche Gelegenheiten warten. Zwar hat auch der Partner, der in der Immobilie bleiben möchte, hier die Chance, den Anteil des Ex-Partners günstig zu erwerben, wenn er das Höchstgebot abgibt. Jedoch birgt das auch Risiken. Zum Beispiel kann ein anderer Bieter ihn überbieten. Oder ein anderer Bieter treibt den Preis so weit in die Höhe, dass der Preis für den Ehepartner, der in der Immobilie bleiben möchte zu hoch wird. Dazu kommen die Kosten für das Sachverständigengutachten – diese liegen zwischen 1.000 und 2.500 Euro – die Kosten für den Notar sowie für das gesamte Verfahren.

Ein Profi-Makler ist eine neutrale Instanz und hilft beiden Partnern, eine Teilungsversteigerung zu vermeiden und findet für beide Partner eine optimale Lösung für die Immobilie.

Sind Sie unsicher, was die beste Lösung für Ihre Immobilie in der Trennungsphase ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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In einer leeren Immobilie fällt es Interessenten oft schwer, sich diese als zukünftiges neues Zuhause vorzustellen. Was aber beim Spielen auf dem Smartphone oder Tablet – wie beispielsweise mit Pokémon Go – funktioniert, funktioniert auch bei der Immobilienbesichtigung. Das Zauberwort heißt Augmented Reality. So kann eine Immobilie während der Besichtigung bereits digital eingerichtet werden.

„Augmented Reality“ (AR) bedeutet übersetzt „erweiterte Realität“. Im Falle von Immobilien bedeutet das, Sie können leerstehende Immobilien mit Ihrem Smartphone oder Tablet live aufnehmen und die Räume verändern. Das können Sie zum Beispiel indem Sie die Farbe der Wände ändern, unterschiedliche Fußbodenbelege einfügen und schon mal Möbel einstellen und verschieben. Kurz gesagt, die Einrichtung lässt sich in der leeren Wohnung über Smartphone oder Tablet so planen, dass man live sehen kann, wie es aussieht. Das geht zum Beispiel mit der App Amikasa 3D Designer. Seitdem Apple seine AR-App eingeführt hat, bietet beispielsweise auch das Möbelhaus Ikea eine Augmented-Reality-App an, mit der Nutzer Ikea-Möbel maßstabsgetreu und digital in ihre Umgebung einfügen. Und der Baddesigner Villeroy & Boch bietet eine App an, mit der Bäder geplant werden können.

Dabei ist Augmented Reality nicht nur etwas für Besichtigungen. Schon für die Präsentation im Exposé oder im Internet können Fotos von leeren Räumen mit einer digitalen Mustermöblierung versehen werden. Somit kann es Interessenten schon frühzeitig erleichtert werden, sich einen Eindruck vom möglichen neuen Zuhause zu machen. Profi-Makler nutzen das gezielt, um den passenden Käufer anzusprechen.

Eine Immobilie mit digitaler Einrichtung lässt sich aber auch bequem von zuhause aus besichtigen. Zum Beispiel hat sich der Anbieter Ogulo auf Panorama-Aufnahme-Funktionen und 360°-HDR-Bilder spezialisiert und erstellt 360-Grad-Immobilienvideos. Diese können anschließend auf beliebigen Video- oder Immobilienportalen eingebunden werden. Eine Immobilie kann so zu jeder Zeit von jedem Ort der Welt aus besichtigt werden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass anhand der Nutzerdaten erkannt werden kann, wer sich wirklich für die Immobilie interessiert. Denn die Interessenten werden aufgefordert, Ihre E-Mail-Adressen einzugeben, um weitere Funktionen des Programms nutzen können. Dabei wird registriert, wie lange sich Nutzer in den virtuellen Räumen aufgehalten haben. So erspart sich der Verkäufer unnötige Besichtigungen.

Auch der Anbieter Smabu ist Spezialist im Bereich virtuelle Besichtigungen.  Er bietet an, leerstehende Immobilien nach Ihren Vorgaben virtuell zu gestalten, damit sie anschließend mit einer VR Brille oder als Film besichtigt werden können. Gebäude, Wohnungen, Kellerräume – alles kann von Innen und Außen betrachtet werden. Je nach Wunsch können beispielsweise auch Tageslicht oder Bodenbelag geändert werden. Die 3D-Animationsfilme, 360-Grad-Bilder, beziehungsweise -Begehungen können auf der Webseite Ihres Maklers implementiert und anschließend von Interessenten genutzt werden. So sind sie schneller am potentiellen Käufer. Ihr Immobilienexperte kann Sie ausführlich dazu beraten.

Möchten Sie auch wissen, wie Sie in Zukunft mit Augmented Reality unnötige Besichtigungen vermeiden können? Gerne können Sie sich an uns wenden. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite.

 

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Vor einem Jahr hat die Bundesregierung mit dem Baukindergeld eine wichtige Förderung für junge Familien, die sich ein Eigenheim leisten möchten, verabschiedet. Kritiker waren skeptisch: Kann das Baukindergeld überhaupt zur Wohneigentumsförderung beitragen? Und werden davon nicht nur die ohnehin schon wohlhabenden Familien profitieren? Ein Jahr nach der Einführung zeigt sich: Die Kritiker haben sich zumindest in diesen Punkten geirrt.

2018 wurden insgesamt 248.500 Ein- und Zweifamilienhäuser gekauft – 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ergab eine Analyse des Hamburger Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnungsforschung (Gewos). Auffällig ist dabei, dass die Verkaufszahlen vor allem in der zweiten Jahreshälfte in die Höhe schossen – zum Zeitpunkt, als das Baukindergeld beschlossen wurde.

Beim Baukindergeld handelt es sich um eine staatliche Förderung für junge Familien beim Ersterwerb einer Immobilie. Insgesamt 12.000 Euro pro Kind gibt es dabei verteilt auf einen Zeitraum von 10 Jahren. Anträge konnten rückwirkend für Immobilien, die 2018 gekauft wurden, gestellt werden und können noch für Immobilienkäufe bis Ende 2020 gestellt werden.

Ein Jahr nach Verabschiedung der Förderung sind schon rund ein Drittel der Gelder verbraucht. Rund 135.000 Familien haben das Baukindergeld bisher beantragt. Und entgegen der Prognosen von Kritikern kommt die Förderung auch nicht nur einkommensstarken Familien zu Gute. Bei 60 Prozent der geförderten Familien liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen bei 40.000 Euro oder weniger.

Besonders häufig wurde das Baukindergeld in städtischen Gebieten (44 Prozent) und im ländlichen Raum (40 Prozent) genutzt. Aus den deutschen Großstädten kamen nur 16 Prozent der Anträge. Diese Zahlen decken sich auch mit den Beobachtungen der Gewos-Analyse. Dieser zufolge wurden vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser in den Ballungsgebieten der Großstädte gekauft. In den Metropolen selbst hingegen gingen die Transaktionen oft sogar leicht zurück.

Das ist auch der Knackpunkt, wegen dem das Baukindergeld noch immer Kritik, unter anderem von Seiten der FDP, abbekommt. Die Partei kritisiert, dass die Förderung ihre Wirkung auf den angespannten Märkten der Großstädte verfehlt. Kritiker weisen außerdem darauf hin, dass ein Großteil der Anträge für Bestandsimmobilien gestellt wurde. Dabei müsste gerade in Metropolen der Neubau angekurbelt werden, damit der Wohnraummangel bekämpft werden kann.

Sie sind auf der Suche nach ihrer Traumimmobilie, für die sie das Baukindergeld nutzen können? Dann tragen Sie sich jetzt in unserer Such-Datenbank ein.

 

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Wenn Senioren zum ersten Mal von den Möglichkeiten der Immobilienverrentung hören (In der eigenen Immobilie bleiben und dafür auch noch Geld bekommen!), dann sind sie häufig begeistert. Schnell kommt jedoch die Frage auf: Für mich ist das ja super – aber wer will denn als Käufer einen solchen Deal machen?

Keine Bankfinanzierung nötig

Immobilienverrentung ist vor allem für Käufer interessant, die die Immobilie nicht zum Eigennutz, sondern als Kapitalanlage erwerben möchten. Je nach Höhe der Einmalzahlung und der monatlichen Rentenzahlungen können diese dabei komplett auf die Fremdfinanzierung durch eine Bank verzichten. Somit sind sie unabhängig von der aktuellen Zinspolitik.

Kauf zum richtigen Zeitpunkt

Gerade in Regionen mit steigenden Immobilienpreisen – und die steigen in Deutschland aktuell fast überall – ist die Immobilienverrentung für Käufer auch deshalb ein guter Deal, weil sie die Immobilie so höchstwahrscheinlich zu einem deutlich geringeren Preis kaufen können als in zehn oder zwanzig Jahren. Bei Einfamilienhäusern in Metropolen kommt noch hinzu, dass diese aktuell kaum mehr gebaut werden. Der knappe Wohnraum wird lieber für Mehrfamilienhäuser genutzt, um das Grundstück für möglichst viele Menschen bewohnbar zu machen. Damit werden Einfamilienhäuser zum raren Gut und es lohnt sich so früh wie möglich zuzuschlagen.

Verlässliche Mieter

Die ehemaligen Eigentümer stellen außerdem auch sichere Mieter dar. So muss der Käufer keine Verluste durch Leerstände einplanen und kann sich zudem relativ sicher sein, dass die Bewohner die Immobilie gut behandeln. Das Mietermanagement kann oft sehr anstrengend sein. Deshalb sind Anleger froh, wenn sie für die nächsten zehn oder fünfzehn Jahre einen zuverlässigen Mieter haben.

Und was passiert nach der Verrentung?

Wie es nach der Verrentung weitergeht, entscheiden Käufer ganz individuell. Wird kein zeitlich begrenztes Wohnrecht vereinbart, muss der Käufer sich im Klaren darüber sein, dass er keine festen Pläne zum Einzug in die Immobilie oder zum Weiterverkauf machen kann. Die wenigsten Käufer planen allerdings später einmal selbst in die Immobilie einzuziehen. Häufiger wird sie zum Beispiel als möglicher späterer Wohnsitz für die eigenen Kinder gekauft oder um sie entweder weiter vermieten oder weiter verkaufen zu können.

Damit jeder Topf seinen Deckel findet und Rentner und Anleger zusammenfinden, ist in jedem Fall die Hilfe eines Vermittlungsprofis notwendig. Immobilienmakler wissen genau, wie sie die richtige Zielgruppe ansprechen und beide Seiten zufrieden stellen.

Möchten Sie Ihre Immobilie gerne verrenten und sind sich nicht sicher, wer als Käufer in Betracht kommt. Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Das radioaktive Edelgas Radon dringt aus dem Boden in Häuser ein. Es ist nach Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland. Weil dies hierzulande kaum bekannt ist, schlägt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Alarm.

Das BfS teilt mit, dass radonhaltige Bodenluft aus dem Baugrund in Gebäuden steigt und sich in allen Innenräumen verteilt. Zwar ist in der Regel die Konzentration von Radon im Keller und im ersten Stock am größten, dennoch ist Radon auch in höheren Etagen zu finden. Je höher es aber steigt, desto mehr vermischt es sich mit radonarmer Luft, dadurch sinkt die Konzentration. Jedoch können auch Baumaterialien Radon enthalten und freisetzen.

Da Radon Lungenkrebs verursacht, gilt es als ernste Gefahr. Menschen können es weder sehen, riechen noch schmecken und atmen es somit unbemerkt ein. Je mehr Radon sich in der Atemluft befindet und je länger es eingeatmet wird, desto höher ist das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Das BfS teilt mit, dass ein Schwellenwert nicht bekannt ist, unter welchem Radon mit Sicherheit ungefährlich ist. Etwa fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs können – laut BfS – auf Radon zurückgeführt werden.

Eine Karte des BfS (https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/boden.html) zeigt, dass Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen besonders von einer hohen Radon-Konzentration im Boden betroffen sind. Aber auch Immobilien, die keine durchgehende Grundplatte aus Beton besitzen, sind anfällig für eine hohe Radon-Konzentration. Ebenso sind auch Immobilien gefährdet, die vor 1960 gebaut wurden und über keine moderne Feuchteisolation verfügen, nicht unterkellert sind oder sich Aufenthaltsräume im Keller befinden. Auch Spalten, Risse, Natursteingewölbe, offene Kellerböden, nicht abgedichtete Leitungsdurchführungen und Verbindungen zu unterirdischen Hohlräumen erhöhen das Radon-Risiko.

Experten raten dazu, die Radonwerte in der eigenen Immobilie messen zu lassen. Radon-Messgeräte können bei verschiedenen Anbietern bestellt werden, die die ermittelten Daten anschließend auswerten. Je nach Anbieter kann das zwischen 30 und 50 Euro kosten. Das BfS führt außerdem derzeit eine Studie zur Ermittlung der Radon-Konzentration in deutschen Wohnungen durch. Wer daran teilnimmt erhält kostenlos die Messergebnisse aus der eigenen Wohnung. Wie das ganze abläuft und ob Sie noch daran teilnehmen können, erfahren Sie hier: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/studie.html

Als Erstmaßnahme empfiehlt das BfS die Immobilie regelmäßig zu lüften – „und zwar so, dass bereits nach wenigen Minuten die gesamte Innenraumluft ausgetauscht ist.“ Außerdem sollen Türen und Leitungen zum Keller sowie Eintrittswege des Radons ins Gebäude abgedichtet werden. Radonhaltige Bodenluft kann auch abgesaugt werden, wenn der Baugrund durchlässig genug ist. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Radon-Fachmann beraten.

Möchten Sie wissen, wie radonhaltige Luft den Wert Ihrer Immobilie beeinflusst? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Steht der Verkauf einer Immobilie an, geht das Gerenne los nach den nötigen Unterlagen. Einige fehlen, andere sind nicht mehr gültig. Und für jedes Dokument muss man zu einem anderen Amt oder einer anderen Behörde. Das heißt, viel Zeit in Wartezimmern verbringen, ist angesagt. Aber sind wirklich alle Unterlagen wichtig? Wir verraten Ihnen, was Sie unbedingt benötigen und wo Sie es erhalten.

Der Auszug aus dem Grundbuch ist unerlässlich. Schließlich ist dort vermerkt, wer Eigentümer der Immobilie ist und ob das Grundstück mit einer Hypothek oder Schulden belastet ist. Diesen Auszug erhalten Sie beim Grundbuchamt.

Ebenso wichtig ist die Flurkarte. Denn sie ist der amtliche Nachweis, dass das Grundstück existiert. Sie enthält: die Lage des Grundstücks und dessen Grenzen, die Bebauung sowie die Flur- und Flurstücknummer, die zur Identifizierung des Grundstücks dient. Die Flurkarte gibt es beim Katasteramt.

Laut Gesetzgeber ist der Energieausweis Pflicht. Liegt er nicht spätestens zum Besichtigungstermin vor oder wird gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Es wird zwischen dem Verbrauchs- und dem Bedarfsausweis unterschieden. Welchen Sie benötigen, hängt von Ihrer Immobilie ab. Qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater können einen Energieausweis ausstellen.

Auch die Baupläne sind nötig. Zu ihnen zählen die Baugenehmigungsurkunde, eine Baubeschreibung und bei neueren Gebäuden eine Abnahmebescheinigung. Alles zusammen erhalten Sie beim Bauordnungsamt.

Die Berechnung der Wohn- und Nutzfläche möchten ebenfalls viele Interessenten sehen. Einige möchten es oft ganz genau wissen und werden Sie nach dem Umbauter Raum (UR) beziehungsweise dem Brutto-Rauminhalt (BRI) fragen, also dem Volumen Ihres Objekts. Hier hilft Ihnen auch das Bauordnungsamt oder der Architekt weiter.

An das Baulastenverzeichnis denken oft wenige Verkäufer. Darin finden sich die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers, beispielsweise: wo die Mülltonnen aufgestellt werden müssen oder dass eine Abstandfläche zum Nachbarn bei An- oder Umbauten eingehalten werden muss.

Eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie der Betriebskosten der letzten zwei Jahre, zum Beispiel Steuern und Versicherungen, wird ebenso benötigt.

Bei Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen zudem folgende Unterlagen nötig: Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte. Diese bekommen Sie beim Grundbuchamt, der Hausverwaltung oder dem WEG-Verwalter.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Verkaufen? Vermieten? Selbst bewohnen? Wer eine Immobilie erbt, steht vor diesen Fragen. Gerade in der Trauerphase sind viele Erben verunsichert, wie es mit der Immobilie weitergehen soll. Haben die Erben als Kinder darin gewohnt, beziehungsweise wenn es das Zuhause der Eltern war, fällt die Entscheidung oft schwer. Und wenn mehrere Erben erben, müssen sie sich auch erst einig werden, wie sie mit dem Erbe umgehen.

Was das Erbe vereinfacht, ist in der Regel ein Testament. Denn hier hat der Erblasser bereits viele wichtige Fragen geklärt, zum Beispiel wenn ein Alleinerbe festgelegt wurde oder dem Ehepartner ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert wurde. Jedoch gibt es hier auch rechtliche Einschränkungen. Wenn es beispielsweise mehrere Erben gibt, kann das Erbe in der Regel nicht vollständig an den Alleinerben gehen, da den anderen Erben möglicherweise ein Pflichtteil zusteht.

Wenn kein Testament vorliegt, regelt die gesetzliche Erbfolge, wer erbt. Kinder und Enkelkinder gelten als Erben ersten Grades. Ihnen steht in jedem Fall ein Pflichtteil zu. Ebenso erhalten Ehepartner mindestens ein Viertel des Erbes. Gibt es keine Erben ersten Grades, geht das Erbe an die Erben zweiten Grades. Mehrere Erben eines Grades bilden eine Erbengemeinschaft. Die Erbengemeinschaft kann nur gemeinsam entscheiden, was mit dem Erbe geschehen soll. Im Falle der Immobilie müssen sich also alle einigen, ob sie verkauft oder vermietet werden soll oder ob einer die Immobilie selbst bewohnt. Oft muss dann noch geklärt werden unter welchen Bedingungen er das tun kann, ob er zum Beispiel Miete zahlt oder ob er die anderen Erben auszahlt und ihm die Immobilie anschließend gehört.

Außerdem müssen sich die Erben auch mit den laufenden Kosten der Immobilie beschäftigen wie Steuern und anderen Nebenkosten. Denn die müssen erstmal weitergezahlt werden. Dazu kommt die Erbschaftsteuer. Allerdings kommt es darauf an, ob Erbschaftsteuer bezahlt werden muss. Denn das ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel hängt es davon ab, in welchem Verwandtschaftsverhältnis der Erbe zum Erblasser steht, wie viel die Immobilie wert ist und wie sie genutzt wurde. Erben Kinder von ihren Eltern, so gilt ein Steuerfreibetrag von 400.000 Euro. Wenn die Immobilie weniger ist, fällt keine Erbschaftsteuer an. Erben Enkel von ihren Großeltern beträgt der Steuerfreibetrag nur noch 200.000 Euro.

Experten raten dazu, die Immobilie professionell bewerten zu lassen. Profi-Makler bieten diesen Service kostenlos an. Das Finanzamt orientiert sich bei der Immobilienbewertung am lokalen Preisspiegel und berücksichtigt nicht individuelle Besonderheiten einer Immobilie. Das kann sich für Erben durchaus nachteilig auswirken, wenn der geschätzte Wert nicht dem am Markt erzielbaren Preis entspricht. Schätzt also das Finanzamt den Preis zu hoch, muss eventuell Erbschaftssteuer gezahlt werden, obwohl die Immobilie zu diesem geschätzten Preis womöglich gar nicht verkauft werden könnte – aus welchen Gründen auch immer. Außerdem richtet sich noch die Höher der zu zahlenden Steuern nach dem ermittelten Wert.

Hat andererseits der Ehepartner oder das Elternteil die Immobilie selbst bewohnt, so kann eine Befreiung von der Erbschaftsteuer beantragt werden. Bewohnt der Erbe andererseits die Immobilie oder zieht kurz nach dem Erbfall ein und bleibt dort mindestens zehn Jahre wohnen, muss ebenfalls keine Erbschaftsteuer bezahlt werden. Sind sich Erben unsicher, sollten sie sich in jedem Fall von einem Steuerberater beraten lassen.

Die Entscheidung, ob die Immobilie verkauft, vermietet oder selbst bewohnt werden soll, ist also nicht ganz einfach zu treffen, da viele Faktoren sie beeinflussen. Deshalb ist es ratsam, sich von einem neutralen Immobilienexperten beraten zu lassen.

Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten wissen, wie Sie nun am besten vorgehen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Die niedrigen Zinsen für Kredite haben die Nachfrage nach Immobilien in den vergangen steigen lassen. Dadurch sind die Preise für Immobilien in Deutschland ebenfalls gestiegen. Zwar nicht überall gleich. Dennoch steigen die Preise nach den Schwarmstädten seit längerem auch in den ländlichen Regionen. Inzwischen hat sich die Lage so verschärft, dass Experten in einigen Städten und Landkreisen Immobilienblasen drohen sehen.

Dass in manchen Regionen Immobilienblasen drohen, hat eine Analyse des Beratungshauses Empirica ergeben. Diese kam dabei zu unerwarteten Ergebnissen. Zwar ist in deutschen Großstädten die Gefahr einer Immobilienblase „eher hoch“ oder „mäßig hoch“, in manchen Landkreisen abseits der Metropolen jedoch wird die Gefahr einer Immobilienblase als „kritisch“ eingestuft. Während laut der Analyse der Landkreis München als „mäßig“ gefährdet bewertet wird, werden die bayerischen Landkreise Unterallgäu und Schwandorf, oder die Stadt Mühldorf am Inn, als „kritisch“ eingestuft – wie Spiegel Online berichtet. Ein Grund dafür, dass die Lage als „kritisch“ gilt, sei unter anderem, dass dort in den vergangenen Jahren viele Wohnungen gebaut wurden.

Die „kritischen“ Lagen sind jedoch nicht auf Bayern begrenzt, sondern sie verteilen sich mehr oder weniger unregelmäßig über das gesamte Bundesgebiet. So werden zum Beispiel auch der Hohenlohekreis, das Weimarer Land oder Salzgitter ebenfalls als kritisch bewertet. Besonders überraschend ist auch, dass zum Beispiel Stade und das Herzogtum Lauenburg in der Nähe von Hamburg als „kritisch“ gelten, während Hamburg „nur“ als „eher hoch“ eingestuft wird. Ebenso ist die Lage des Landkreises Teltow-Fläming südlich von Berlin. Während Berlin als „eher hoch“ gefährdet gilt, wird er als „kritisch“ eingestuft.

Die Analyse von Empirica kann natürlich keine Preisblase voraussagen. Es wurden aber Indikatoren untersucht, die auf drohende Preisblasen hinweisen, wenn bestimmte Werte überschritten werden. Zum Beispiel spielt eine Rolle, wie viele Wohnungen in einem Gebiet pro 1.000 Einwohner fertiggestellt werden und wie das Verhältnis ist von Finanzierbarkeit einer Eigentumswohnung mit dem regionalen Einkommen. Für Immobiliensuchende ist wohl der Indikator des Kaufpreis-Miete-Verhältnisses besonders wichtig. Das bedeutet, wie oft muss die Jahresmiete gezahlt werden, damit der Käufer wieder auf den Kaufpreis kommt. Daran lässt sich erkennen, ob sich ein Kauf finanziell lohnt oder nicht. Laut Spiegel Online liegt dieser Wert in den zwölf größten deutschen Städten im Schnitt bei 33. Laut Experten der Stiftung Warentest gilt das 25-fache der Jahresmiete als teuer.

Die Empirica Analyse sieht Preisübertreibungen in den sieben größten deutschen Städten bei 37 Prozent. Sollte die Immobilienblase platzen, könnten die Preise für Immobilien um diese 37 Prozent fallen. Sogar in schrumpfenden Regionen könnten die Immobilienpreise immer noch um acht Prozent fallen, schreibt Spiegel Online.

Die Expirica-Experten betonen, dass die Gefahr einer Immobilienblase wächst, wenn die Schere zwischen Kaufpreisen und Mieten weiter auseinander geht. „Denn wenn die Zahl der Jahresmieten, die jemand für einen Kaufpreis aufbringen muss, sehr stark steigt, kann das auf eine spekulative Übertreibung hindeuten“, sagte Reiner Braun von Empirica Spiegel Online. Müssen sich private Haushalte zunehmend verschulden, um den Kauf einer Immobilie zu finanzieren, wird es kritisch. Verschlechtert sich dann die Wirtschaftslage, könnten vielleicht viele Immobilienkäufer ihre Kredite nicht mehr bezahlen, was zu Verlusten bei Banken und Finanzieren führen könnte, was sich wiederum wie die Finanzkrise 2008 auswirken könnte. Die auch damals von einem überhitzten Immobilienmarkt ausgelöst wurde.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Immobilie von der Blase bedroht ist, oder wie sich der Immobilienmarkt in Ihrer Region entwickelt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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