Deutschland wird als Reiseziel immer beliebter. Nicht nur bei Touristen aus anderen Ländern. Auch die Deutschen selbst machen immer öfter Urlaub im eigenen Land – und das nicht nur während der Urlaubssaison. Nach Hotels sind Ferienwohnungen oder -häuser die beliebtesten Unterkünfte. Deshalb sind sie als Kapitalanlage immer gefragter. Aber worauf kommt es bei einer Ferienimmobilie an, was macht sie zu einer lohnenden Kapitalanlage?

Vom eigenen Häuschen übers Meer blicken oder die weite Aussicht vom Berg übers Tal genießen – das ist der Traum vieler Urlauber. Ganz klar: Auf die Lage kommt es bei einer Ferienimmobilie besonders an. Dabei sind Deutschlands Küsten und Berge die Lagen, die bei Urlaubern besonders beliebt sind. Aber auch hier muss die Sache noch einmal differenziert betrachtet werden. Ferienhäuser oder -wohnungen, die direkt am Strand, beziehungsweise am Meer, liegen oder von den Bergen den besten Ausblick bieten, haben bessere Chancen, an möglichst vielen Tagen im Jahr vermietet zu werden. Denn das macht schließlich eine Ferienimmobilie erst zu einer lohnenden Kapitalanlage.

Das allein ist aber nicht ausschlaggebend. Da die Ferienimmobilie möglichst das ganze Jahr über vermietet werden soll, muss auch berücksichtigt werden, ob es außerhalb der Saison ebenfalls gute Angebote für Urlauber gibt. Ist eine Hütte in den Bergen im Winter für Skifahrer interessant, zahlt es sich aus, wenn zum Beispiel im Sommer die Hütte für Bergsteiger in Frage kommt. Eine Ferienimmobilie am Strand kann sich auch im Winter lohnen, wenn es ein gutes Freizeitangebot – vor allem auch für Kinder – oder besondere Attraktionen gibt, die in dieser Jahreszeit besucht werden können.

Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Eine gute Verkehrsanbindung ist wichtig. Ebenso sollten Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars in der Nähe sein. Was dabei oft übersehen wird: Wie ist der Wettbewerb vor Ort? Verfügt die Immobilie über eine entsprechend gute Lage, um sich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können? Weiterhin stellt sich die Frage, für welche Zielgruppe die Immobilie geeignet ist: Wenn es die junge Familie mit Kindern sein soll, bieten sich drei oder vier Zimmer an. Verfügt das Ferienhäuschen vielleicht über einen romantischen Ausblick, sind Pärchen eine geeignete Zielgruppe.

Außerdem sind inzwischen Service und Ausstattung wichtiger geworden. Die Anforderungen der Urlauber an Ferienwohnungen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Nicht nur junge Leute, sondern auch Familien möchten beispielsweise oft flexibel sein. Ein 24-Stunden Check-In kann sich deshalb auszahlen. Das müssen Sie nicht unbedingt selbst übernehmen, mittlerweile gibt es hierfür automatisierte Check-In-Systeme. Auch schnelles WLAN ist heutzutage Standard. Und das Angebot an Streaming-Diensten für Fernsehen kann ebenso Besucher anlocken. Urlauber die länger bleiben möchten, wünschen sich oft Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschine – hier darf es auch gerne ein exklusiver Kaffeevollautomat für den Espresso oder den Caffè Latte sein –, Geschirrspüler und Waschmaschine. Ein Kamin kann zudem den Romantik-Faktor erhöhen.

Auch Ausrüstung für Outdoor Aktivitäten kann eine Ferienimmobilie interessant machen. Für die Immobilie am Strand sind natürlich Klappstühle, Luftmatratzen und Sonnenschirme interessant. Liegt die Ferienwohnung in einer sehr schönen Landschaft mit hervorragend ausgebauten Radwegen, bietet es sich auch an Fahrräder zur Verfügung zu stellen.

Wer sich in seine Gäste hineinversetzen kann und weiß, was sie sich wünschen, kann dafür sorgen, dass seine Ferienimmobilie die meiste Zeit des Jahres ausgebucht ist.

Haben Sie Fragen zur Kapitalanlage in Immobilien? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Jedes Jahr wird es in Deutschland wärmer. Ganz Deutschland schwitzt bei fast 40 Grad. Wer träumt da nicht von Abkühlung durch einen Sprung ins kühle Nass? Doch Freibäder und Badeseen liegen oft nicht direkt vor der Haustür oder sind sehr voll. Wie wäre es deshalb mit einem Pool im eigenen Garten – nur für sich allein? Hier ein paar Ideen, wie Ihr neuer Pool aussehen kann.

Schwimmteiche und Infinity Pools

Schwimmteiche und Infinity Pools sind die aktuellen Trends. Schwimmteiche haben mehrere Vorteile: Sie reinigen sich auf natürliche Weise, durch ein eigenständiges Ökosystem. Das heißt, Sie benötigt keine Technik zur Reinigung. Aber der Hauptvorteil – warum sich Menschen für einen Schwimmteich entscheiden – ist wohl seine natürliche Gestaltung. Der Nachteil an der Sache ist jedoch, dass 50 Prozent der Wasseroberfläche zur Regeneration dienen. Wer aber genug Platz dafür hat, für den ist das kein Problem.

Infinity Pools sind Schwimmbecken, bei denen die Ränder abgesenkt sind, so dass es aussieht, als gebe es für das Wasser keine Begrenzung, es wirkt unendlich (englisch: Infinity). Der Überlauf befindet sich jedoch jenseits der Kante und etwas niedriger als diese. Dieser Infinity-Effekt ist etwas für alle, die es außergewöhnlich mögen.

Der Effekt kommt allerdings nur wirklich zur Geltung, wenn das Becken deutlich höher liegt als der Erdboden.

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Beleuchtung und Farben

Wer seinen Pool auch im Dunkeln genießen möchte, dem empfehlen sich moderne Lichtelemente. Überlegen Sie sich zunächst, was der Zweck der Beleuchtung sein soll. Dient sie nur zur Sicherheit beim Schwimmen im Dunkeln oder geht es auch um eine angenehme beruhigende Wirkung? Mit moderner LED-Technik sind verschiedene Varianten möglich – bis hin zu kontinuierlichen Farbwechseln.

Bei den „Pool-Farben“, also der Farbe des Beckens, ist Weiß immer noch der Klassiker.

Wer es dagegen modern gestalten möchte, dem bieten sich dunkle Farben an. Von grau, über Anthrazit, bis zu schwarz. Für unterschiedliche Beckenfarben gibt es Folien. Wer es dagegen exklusiv mag und das nötige Kleingeld hat, der kann seinen Pool auch mit schwarzen Mosaiksteinen verkleiden lassen.

Fotos: © Desjoyaux, www.desjoyaux.de

 

Das Pool-Garten-Gesamtkonzept

Wasser und Wasserspiele haben erwiesenermaßen eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Wer also die vollkommene Harmonie in seinem Garten anstrebt, der lässt Garten und Pool zusammen planen.

Wiederholen sich Muster und Formen wie gerade Linien zwischen Grünflächen und Pool in einem gewissen Maß, wirkt der Garten wie aus einem Guss. Der Anblick davon sorgt für ein angenehmes Gefühl, ohne dass es uns bewusst ist.

Hierbei spielt auch die Auswahl der Pflanzen und Ihre Pflanzung eine Rolle. Denn je nach Thema des Gartens können Pflanzen und wie sie gepflanzt sind, passend oder auch unpassend wirken.

Fotos: © Giffel, www.Giffel.net

 

Ein mehr oder weniger kostspieliges Vergnügen bleibt der Badespaß im eigenen Garten, je nachdem, wofür Sie sich entscheiden: Schwimmteich oder Infinity Pool, Beleuchtung und Material oder als Gesamtkonzept mit Ihrem Garten. Es kann jedoch eine Investition in die Zukunft sein. Denn bei einem späteren Hausverkauf kann eine private Schwimmmöglichkeit durchaus zu einem höheren Verkaufspreis erzielen. – Und wo wir schon bei Zielen sind: Beim kurzen Weg von der Terrassentür zum erfrischenden Schwimmvergnügen zahlt sich der Preis auf jeden Fall aus.

Möchten Sie wissen, ob der Einbau eines Pools den Wert Ihrer Immobilie erhöht? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Im Juni hat sich die Bundesregierung auf eine Reform der Grundsteuer geeinigt. Im vergangenen Jahr erklärte das Bundesverfassungsgericht (BGH), dass die bisherige Bemessung der Grundsteuer verfassungswidrig sei. Lange wurde darum gerungen. Nun hat die Groko sich auf einen Kompromiss geeinigt. Wie schnell das ging ist für ein solch großes Vorhaben unüblich. Müssen sich Eigentümer auf Änderungen einstellen?

Jeder Hausbesitzer zahlt Grundsteuer und auch auf die Mieter wird sie umgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz betont, dass durch die jetzige Reform die Steuerzahler insgesamt nicht höher belastet werden. Jedoch gibt es dafür keine Garantie, da die Kommunen durch ihre Hebesätze am Ende über die endgültige Höhe der Grundsteuer entscheiden. Experten erwarten laut tagesschau.de, dass auf Eigentümer und Mieter in Ballungsräumen Mehrkosten von circa 50 Euro pro Jahr zukommen können.

Der Wert des Bodens und die durchschnittliche Miete oder Pacht, sollen weiterhin Einfluss auf die Berechnung der Grundsteuer haben. Die Grundsteuer soll also weiterhin wertabhängig sein. In die Berechnung fließen dann Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Immobilienart, Gebäudealter und sogenannte Mietniveaustufe mit ein. Die Absicht hierbei ist, so Gerechtigkeit herzustellen. Also teure Immobilien in besseren Lagen sollen höher besteuert werden als weniger wertvolle Immobilien in weniger guten Lagen.

Allerdings soll es eine Öffnungsklausel geben. Das heißt, die Bundesländer können von der vorgegebenen Regelung abweichen und ihren Kommunen unterschiedliche Parameter zur Steuerermittlung vorgeben. Darauf bestand die Bayerische Landesregierung. Für sie ist der Vorschlag von Olaf Scholz zu kompliziert und bürokratisch. Durch die Öffnungsklausel kann Bayern sein eigenes Modell umsetzen. Das „Einfach-Flächenmodell“ der Bayern sieht vor, dass zur Berechnung der Steuer nur Größe und Nutzung der Grundstücks- und Gebäudefläche herangezogen werden. Bodenwert und Miet- oder Pachthöhe spielen hier keine Rolle. Daran wird allerdings kritisiert, dass Eigentümer von großen Grundstücken in teuren Lagen bevorzugt würden.

Nach wie vor ist also die Höhe der Grundsteuer von der Höher des Hebesatzes der jeweiligen Gemeinde abhängig. Auch heute schon werden vergleichbare Immobilien in unterschiedlichen Regionen Deutschlands unterschiedlich besteuert, weil die Gemeinden unterschiedliche Hebesätze haben.

Ab Januar 2025 soll die Grundsteuer nach dem neuen Gesetz berechnet werden. Bis dahin hat der Bund fünf Jahre Zeit, die notwendigen Daten zu erheben. Derzeit nehmen Kommunen über die Grundsteuer 14 Milliarden Euro ein für 36 Millionen Wohngebäude und Grundstücke. Das neue Gesetz soll auch helfen, Bodenspekulation besser zu begegnen. Denn durch die neue Regelung können unbebaute Grundstücke oder ungenutzte Immobilien, bei denen auf Preissteigerungen gesetzt wird, mit einer höheren „Grundsteuer C“ belastet werden.

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Der Verkauf einer Immobilie bringt in den meisten Fällen Geld. Aber nur wenigen Immobilienverkäufern ist bewusst, dass hier auch Kosten anfallen. Für den Verkauf relevante Unterlagen oder bestimmte Dienstleistungen kosten auch den Verkäufer Geld. Lesen Sie hier, mit welche Kosten Sie beim Immobilienverkauf rechnen müssen.

1. Für den Verkauf relevante Unterlagen

Einige Unterlagen sind für den Hausverkauf unverzichtbar. Das Fehlen eines Energieausweises, kann ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro nach sich ziehen. Die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises hängen von verschiedenen Faktoren ab. Handelt es sich beispielsweise um einen Bedarfs- oder Verbrauchsausweis? Da dem Bedarfsausweis komplexe theoretische Kalkulationen zu Grunde liegen, ist dieser in der Regel teurer. Die Kosten hierfür liegen etwa zwischen 400 und 500 Euro. Die Kosten zwischen dem Verbrauchsausweis liegen so zwischen 50 und 100 Euro.

Der Auszug aus dem Grundbuch kostet circa 10 Euro, die beglaubigte Kopie etwa 20 Euro. Die Flurkarte kostet je nach Stadt zwischen 11 und 55 Euro. Einige Ämter stellen inzwischen allerdings online schon kostenlose Daten zur Verfügung. Auch Baupläne, Baubeschreibungen und Flächenberechnungen kosten je nach Amt zwischen 5 und 100 Euro.

2. Wertermittlung

Ein Wertgutachten kann bis zu 2.000 Euro kosten. Bei Profi-Maklern gehört eine professionelle Wertermittlung zum Service. Sie ermitteln deshalb kostenlos den Wert Ihrer Immobilie.

3. Löschung der Grundschuld

Um die Grundschuld zu löschen fallen Kosten beim Grundbuchamt und beim Notar an. Die Kosten für den Notar sind gesetzlich geregelt und dürfen bis zu 0,2 Prozent der Grundschuld betragen. Das Grundbuchamt verlangt den gleichen Betrag. Beläuft sich beispielsweise die Grundschuld auf 150.000 Euro, können die Kosten für den Notar 300 Euro betragen. Da das Grundbuchamt den gleichen Betrag fordert, kostet die Löschung der Grundschuld in diesem Beispiel 600 Euro.

4. Vorfälligkeitsentschädigung

Verkaufen Sie Ihre Immobilie, bevor Sie den Kredit dafür abgezahlt haben, können Kosten für die Auflösung eines noch bestehenden Kredits anfallen. Für einen möglichen Zinsschaden müssen Sie der Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Die Höhe der Kosten hängt von der Restlaufzeit, dem Nominalzins und Wiederanlagezins ab. Je länger die Restlaufzeit des Kredits und je höher der Nominalzins im Vergleich zum aktuellen Zinsniveau ist, desto höher sind in der Regel auch die Kosten.

5. Spekulationssteuer

Haben Sie Ihre Immobilie selbst genutzt und in den vergangenen 3 Jahren bewohnt, bleibt der Verkaufserlös steuerfrei. Haben Sie die Immobilie vermietet, müssen Sie eine Frist von 10 Jahren einhalten. Verkaufen Sie das Objekt vor Ablauf der 10 Jahre und erzielen dabei einen Gewinn, fällt die Spekulationssteuer an. Wie hoch sie ausfällt, hängt maßgeblich vom Wertgewinn und Ihrem eigenen Einkommenssteuersatz ab.

Wir helfen Ihnen, Ihre Nebenkosten beim Verkauf so niedrig wie möglich zu halten. Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilien sind nach wie vor für viele eine interessante Anlageform. Schließlich versprechen Sie hohe Renditen. Bei den derzeit hohen Preisen stellt sich jedoch die Frage, ob jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um sein Geld in Immobilien anzulegen. Jörg Winterlich und Michael Wiesendorf von der Immobilien Investment Akademie verraten im Interview, ob die Zeit zum Anlegen jetzt günstig ist.

Interview von Adrian M. Darr

Lohnt sich derzeit für den Eigennutzer eine Investition in Immobilien?

Wiesendorf: Wenn Sie in ein bestimmtes Viertel wollen, wo die Wohnqualität genau so ist, wo Sie schon immer hin möchten, dann kommt es auf 10 bis 15.000 Euro Kaufpreis rauf oder runter nicht an. Wenn wir das ganz einfach herunterbrechen wollen: da ist das Thema nicht der Preis, sondern die Lage, die individuelle Befindlichkeit, wo Sie hin möchten oder was Sie sich leisten können.

Winterlich: Absolut richtig. Eine Eigennutzung ist immer ein emotionales Thema. Eine Eigennutzungsimmobilie wird nicht unter wirtschaftliche Gesichtspunkte gesehen oder die spielen nur ganz am Rande eine Rolle, sondern das ist immer eine Frage der emotionalen Entscheidung. Man kann natürlich auch bei einer eigengenutzten Immobilie einen guten Griff machen. Aber wirtschaftlich ist es für den guten Teil der Leute nicht das, was man unter rational vernünftigen Gesichtspunkten tun würde. Der Eigennutzer trägt natürlich das komplette Risiko, er hat keinerlei steuerlichen Vorteil oder Absetzungsmöglichkeiten und er muss quasi für diese Immobilie komplett einstehen mit seinem bereits versteuerten Nettoeinkommen, seinem Gehalt. Die Frage ist jetzt immer, wenn man mal 30 Jahre in die Zukunft schaut, was ist dann diese Immobilie in dieser Lage überhaupt wert? Es kommt sehr auf die Lage an. Aber Achtung! Eigennutzung und Investment liegen ganz weit auseinander. Eigennutzung ist eigentlich nie ein Investment.

Was unterscheidet die Immobilie von anderen Anlagemöglichkeiten wie Aktienfonds, Lebensversicherungen und so weiter?

Winterlich: Die Immobile ist eine der wenigen Assets, die ich anfassen, kontrollieren und steuern kann. Das heißt: Sie sehen jeden Tag oder Monat wie viel Geld ist hereingekommen, wo gibt es Zahlungsrückstände, wieviel  Geld wird ausgegeben und was bleibt für mich übrig. Bei Aktien oder anderen Finanzprodukten haben Sie diese Möglichkeiten nicht. Sie haben steuerliche Vorteile mit Immobilien. Und man kann für die Immobilie natürlich – wenn man es richtig macht – viel mehr Kapital bekommen kann. Entscheidend ist hierfür das richtige Knowhow.

Kann man sagen, welche Immobilien sich als Kapitalanlagen besonders eignen?

Winterlich: Das eine ist das kurzfristige Lohnen, das andere die Nachhaltigkeit, wie gut sieht das auch in Zukunft aus. Generell, Investments in Gewerbeimmobilien, zum Beispiel Hotels, Pflegeheime etc., das sollten nur die Leute machen, die davon Ahnung haben.

Wiesendorf: Sie können grundsätzlich schon mal zu einem großen Prozentsatz ausschließen, dass ein Einfamilienhaus ein Anlageobjekt ist. Ein Einfamilienhaus hat einen zu großen Kostenapparat drum herum. Das merkt man nicht in der ersten Vermietungsphase. Aber im fünften Jahr geht die Heizung kaputt: 10.000 Euro. Nach 20 Jahren ist das Dach kaputt: 40.000 Euro. Eine Rendite über die gesamte Laufzeit ist dann nicht mehr gegeben.

Woran kann man eine gute kapital erkennen?

Winterlich: Der eine Punkt ist natürlich: es muss Cashflow vorhanden sein, also es müssen Überschüsse da sein. Vielleicht nicht vom ersten Tag an, aber sagen wir mal spätestens nach zwei Jahren sollten Immobilien in der Lage sein, sich mit allen Kosten, mit Zins, mit Tilgung, mit Instandhaltungsrücklage komplett selber zu tragen. Der zweite Punkt ist: es sollte nachhaltig sein, das heißt, dass dieses Geschäftsmodell mit der Immobilie nicht nach fünf Jahren zu Ende sein kann. Dann habe ich vielleicht fünf Jahre gut verdient, habe aber anschließend eine Immobilie die leer steht oder wertlos ist.

Wo gibt es in Deutschland noch gute Kapitalanlagen?

Winterlich: Einfach beantwortet: überall. Natürlich nicht, wenn sie bei Immobilienscout oder im Schaufenster von Maklern schauen. Klar, das Thema ist schwieriger geworden als vor fünf oder zehn Jahren. Aber man kann gute Käufe machen, hat aber vielleicht ein bisschen mehr Aufwand. Die wirklich interessanten Einkäufe machen Sie eher über ein – ich möcht mal sagen – verborgenes Beziehungsnetzwerk, dass man mit einem Makler eine Vereinbarung hat, dass man die Objekte bekommt, bevor er die irgendwo bei Immobilienscout oder Immonet veröffentlicht. Ich muss ein Netzwerk mit anderen Investoren bilden. Finde ich ein spannendes Objekt, das für mich nicht passt, habe ich einen Investorenkollegen, für den es spannend sein könnte und dem ich sie vorschlagen kann. Und das funktioniert eben auch umgekehrt.

Wie kann ich mein Vermögen durch Immobilien aufbauen? Wie fange ich an?

Winterlich: Wer ernsthaft in Immobilien investieren möchte, sollte sich zuerst das nötige Knowhow aufbauen, um zu wissen, wie die Dinge grob funktionieren und wo die Fallstricke liegen.

Wiesendorf: Eines möchte ich ergänzen. Im Internet wird ja sehr viel vermeintliches Wissen kostenlos angeboten. Youtubevideos, Facebook-einträge – wo auch immer. Knowhow kostet Zeit und Geld, wenn ich es wirklich vernünftig und solide machen und damit auch dauerhaft Geld verdienen möchte. Es ist wie eine Berufsausbildung.

Überlegen Sie, in Immobilien zu investieren? Wenn Sie eine kompetente Beratung suchen, kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Privatverkäufer ermitteln den Preis Ihrer Immobilie oft ohne eine professionelle Wertermittlung: Einfach schauen, was ähnliche Immobilien in der Umgebung kosten und den Preis festsetzen. Vielleicht wird auch noch ein Online-Bewertungstool hinzugezogen. Der richtige Verkaufspreis kommt dabei nur selten raus. Wir erklären, welche Faktoren Immobilien-Profis in Ihre Wertermittlung miteinbeziehen.

Die Lage

Ganz falsch liegen Privatverkäufer mit der Annahme, den Preis ihrer Immobilie mit dem Preis von umliegenden Immobilien vergleichen zu müssen nicht. Denn die Lage ist selbstverständlich ein wichtiger Bewertungsfaktor. Nicht nur sind die Immobilienpreise von Stadt zu Stadt und Region zu Region unterschiedlich – so kostet ein 150m² Haus in München wesentlich mehr als in Berlin. Auch die Lage innerhalb einer Stadt ist entscheidend. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise schwanken von Stadtteil zu Stadtteil und teilweise auch innerhalb eines Viertels stark.

Ein guter Standort zeichnet sich in der Regel durch die Nähe zu zukunftsfähigen Arbeitsplätzen, eine gute Infrastruktur und Versorgung aus. Neben diesen Faktoren spielen unter anderem das Kulturangebot, Grünflächen und Ausgehmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

Die Ausstattung

Unter der Ausstattung fassen wir alle Faktoren zusammen, die die Immobilie selbst betreffen. Wie viele Quadratmeter Nutzfläche sind vorhanden, wie ist die Raumaufteilung, wann wurde die Immobilie gebaut, wie gut sind Wände gedämmt, wie wird geheißt, wann wurde das letzte Mal saniert? Diese Fragen stehen hier im Vordergrund. Zudem sind individuelle Merkmale der Immobilie wichtig? Sind die Fliesen im Bad speziell ausgewählte Designerfliesen aus Italien, ist unter dem Parkett im Wohnzimmer eine Fußbodenheizung verlegt und gibt es im Garten vielleicht sogar einen Pool?

Sie sehen schon: Solche verhältnismäßigen „Kleinigkeiten“ lassen sich nur schwer mit den Immobilien in der Nachbarschaft vergleichen. Die Quadratmeteranzahl ist natürlich vergleichbar. Aber vielleicht hat ihr Nachbar eben besagte Fußbodenheizung, Sie dafür die italienischen Fliesen. Als Laie ist es hier schwer zu beurteilen, was nun bei der Bewertung von größerer Bedeutung ist. Ein Experte gibt daher nie eine Bewertung ab, ohne sich die Immobilie vorher vor Ort angeschaut zu haben. Denn nur so, lässt sich die Qualität der Ausstattung wirklich erkennen.

Die Umgebung

Der Unterschied zwischen Umgebung und Lage? Die Lage bezieht sich auf geographische Fakten, die Umgebung eher auf die direkte Wahrnehmung. Während man den Lärm der Autobahn zwei Straßen weiter deutlich hört, ist er in Ihrer Immobilie vielleicht kaum mehr wahrnehmbar. Dafür ziehen bei unglücklichen Windverhältnissen möglicherweise die Dämpfe der nahegelegenen Fabrik direkt durch Ihren Garten.

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Vermutlich träumen die meisten Immobilienverkäufer davon, mit einer Besichtigung schon den perfekten Käufer für ihre Immobilie gefunden zu haben. Bei der aktuell hohen Nachfrage melden sich häufig aber sehr viele Interessenten. Für Immobilienverkäufer bedeutet das viel Aufwand. Ständig klingelt das Telefon, das E-Mail-Postfach quilt über und Massen möchten die Immobilie besichtigen. Wie können Immobilienverkäufer die passenden Interessenten herausfiltern?

Bevor Sie Ihre Immobilie anpreisen, überlegen Sie sich, wer überhaupt als Interessent dafür in Frage kommt. Denn jede Zielgruppe hat eigene Anforderungen an eine Immobilie. Das Haus mit zwei Etagen und großem Garten, mag für die junge Familie mit zwei Kindern und Hund geeignet sein, für Senioren kommt sie wohl eher weniger in Frage. Das Zwei-Zimmer-Apartment im Szeneviertel der Stadt scheint für Singles ideal zu sein, wenn es barrierefrei ist, könnten sich auch Senioren dafür interessieren. Auch das Umfeld spielt eine Rolle. Sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder Kitas und Schulen in der Nähe? Oder ist die Immobilie vielleicht sogar ein interessantes Objekt für Investoren? Profi-Makler wissen genau, auf welche Faktoren es ankommt und wie diese die Zielgruppe Ihrer Immobilie beeinflussen.

Um die Zielgruppe einzugrenzen, können Sie sich unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Für welchen Familienstand eignet sich die Immobilie?
  • Für welche Altersgruppe ist die Immobilie geeignet?
  • Welche besonderen Bedürfnisse hat Ihre Zielgruppe?
  • Welche Einkommensgruppe kommt für Ihre Immobilie in Frage? Beziehungsweise welche Einkommensgruppe kann sich Ihre Immobilie leisten?

Haben Sie Ihre Zielgruppe definiert, dann überlegen Sie sich, wo und wie Sie diese am besten erreichen. In der Regel ist ein Inserat auf den gängigen Online-Immobilienportalen nicht verkehrt. Denn für viele Interessenten sind Online-Portale die beste Möglichkeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Anzeigen in Zeitungen sind aber immer noch nicht überholt. Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem 15-Minuten-Radius kommen, dann macht das die Regionalzeitung für Immobilienverkäufe interessant. Ältere Generationen bevorzugen vielleicht auch klassische Medien, obwohl auch immer mehr der über 50- und 60-Jährigen bei Facebook sind.

Junge Familien machen Sie wohl am besten über soziale Medien auf Ihre Immobilie aufmerksam. Bei der Präsentation in sozialen Medien sollten aber nur die wichtigsten Informationen mitgeteilt werden. Schließlich werden online kaum längere Texte gelesen. Andererseits reicht ein Post aber nicht aus. Der Nachrichtenverlauf ist bei vielen Usern oft voll. Oder er wird übersehen oder vergessen. In gewissen Abständen sollten Sie also weitere Posts zu Ihrer Immobilie veröffentlichen.

Auch wie Sie Ihre Immobilie beschreiben und präsentieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Während bei jungen Familien eine lockere Sprache geeignet ist, erreichen Sie ältere Generationen vielleicht besser mit eher klassischen Formulierungen. Also auch bei der Wortwahl kommt es darauf an, wer Ihre Zielgruppe ist.

Überlegen Sie, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Der Keller ist voll mit Dingen, die sich über die Jahre hin angesammelt haben. Für die Schrankwand aus den 60er Jahren interessiert sich auch niemand mehr. Ein Umzug ist für viele die beste Gelegenheit, sich von alten ungenutzten Sachen zu trennen. Doch wo soll man anfangen? Wir verraten Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Haus flott machen.

Wer sich von alten Dingen trennen möchte oder muss, für den ist das häufig auch eine emotionale Angelegenheit. Denn oft sind Erinnerungen an die Dinge geknüpft. Auch Nostalgie oder sogar Ängste beeinflussen die Entscheidung, ob man sich davon trennen kann oder nicht. Marie Kondo, deren Buch „Magic Cleaning“ ein Bestseller wurde und die nun auf Netflix ihre eigene Show „Aufräumen mit Marie Kondo“ hat, vertritt die These, dass zwei Drittel der Dinge im Haushalt oder am Arbeitsplatz entsorgt werden können. Was behalten und was entsorgt wird, wird entschieden nach dem Kriterium: „Bereitet es mir Freude?“

Experten raten, mit dem Aufräumen, Entsorgen und Entrümpeln nicht bis nach den Besichtigungen zu warten. Denn die Psychologie spielt natürlich eine große Rolle. Interessenten können sich eine Immobilie bei der Besichtigung leichter als ihr zukünftiges Zuhause vorstellen, wenn es nur wenig eingerichtet ist. Es dürfen gerade nur so viele Möbel sein, dass die Fantasie angeregt wird, aber dabei trotzdem so wenig wie möglich, damit möglichst viel von den Räumen zu sehen ist und die Interessenten im Kopf schon selbst die Zimmer einrichten können. Optimal vorbereitete Immobilien verkaufen sich nachweislich in kürzerer Zeit. Ein Profi-Makler weiß genau, was zu tun ist, um Ihre Immobilie zum begehrten Objekt zu machen.

Für Dinge aber, die Sie entsorgen möchten, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zunächst einmal müssen Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, was Sie behalten möchten und was weg kann. Gehen Sie durch jedes Zimmer und durchforsten Sie alle Schränke, Truhen oder was auch immer. Vielen graut es wohl vor dem Keller oder dem Dachboden, denn hier wird wohl über die Jahre das meiste verstaut, was nur selten genutzt wird oder sogar kaum noch gebraucht wird.

Bei der Auswahl, was weg kann oder nicht, können Sie sich durchaus fragen, ob es Ihnen Freude bereitet oder nicht. Andere Fragen wären, ob es kaputt ist oder nur schlecht funktioniert. Alternativ können Sie sich aber auch fragen: „Nutze ich es noch?“ Eine andere Hilfestellung wäre die Frage: „Habe ich es in den letzten sechs Monaten benutzt?“ Die Dinge, bei denen die Antwort nicht eindeutig „Ja“ ist, werden – so hart wie es sein mag – entsorgt.

Die vielleicht einfachste Variante, die ungewollten Dinge loszuwerden, ist, einen großen Container zu besorgen und alles hineinzuwerfen. Das muss aber nicht die beste Lösung sein. Unter Umständen handelt es sich vielleicht um ein Liebhaber- oder Sammlerstück. Gerade bei alten Möbeln wird das oft unterschätzt. Sie bei Onlineportalen einzustellen oder sich Rat von einem Antiquitätenhändler einzuholen, kann sich also lohnen. Sind andererseits Einbauten wie beispielsweise eine Einbauküche noch gut in Schuss, können diese bei Interesse des Käufers auch mit verkauft werden.

Suchen Sie Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Hausverkaufs? Oder möchten Sie Home Staging bei dem Verkauf ihrer Immobilie einsetzen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Wissen wie viel die eigene Immobilie wert ist? Das geht heute ganz schnell. Denken viele Eigentümer. Denn Online-Rechner für Immobilien gibt es im Internet zu Hauf. Selbst Makler haben die Bewertungstools auf ihrer Webseite. Aber Vorsicht! Ein professionelles Gutachten können sie nicht ersetzen. Sie helfen Eigentümern nur bei der ersten Einschätzung. Wer sich auf die Online-Tools verlässt, den kann das Geld kosten.

Bewertungstools für Immobilien gibt es auf vielen Webseiten – egal ob Webseiten von Maklern oder Immobilienportalen. Man gibt schnell ein paar Daten ein: den Standort der Immobilie (Postleitzahl), die Anzahl der Zimmer, die Wohnfläche, den Zustand der Immobilie und die Art – also Einfamilienhaus, Wohnung, Mehrfamilienhaus und so weiter – und schon hat man eine erste Werteinschätzung. Oft sind Eigentümer überrascht, wie sich der Preis zu damals, als sie die Immobilie gekauft haben, verändert hat. Das Problem dabei: Diese Bewertungstools können keine individuellen Merkmale einer Immobilie berücksichtigen. Die Ergebnisse sind also nur grobe Richtwerte.

Bei den Bewertungstools funktioniert die Sache folgendermaßen: Sie vergleichen Ihre eingegebenen Daten mit ähnlichen Immobilien. Dabei kommt es auf die Qualität der Daten an, die dem Bewertungstool zu Grunde liegen. Denn es kommt durchaus vor, dass Angebotspreise, die über dem tatsächlichen Kaufpreis liegen, für diese schnellen Berechnungen ausgewertet werden. Andererseits werden aber auch manchmal reale Verkaufspreise aufgrund der von Gutachterausschüssen gesammelten Verkäufe herangezogen. Was die Quellen für die Berechnungen sind, ist für Nutzer oft nicht nachvollziehbar.

Die Datenlage für Großstädte ist häufig besser und aktueller. Denn hier werden in der Regel mehr Immobilien verkauft als in den ländlichen und dünn besiedelten Regionen. Dazu kommt, dass sich Eigentumswohnungen auch leichter miteinander vergleichen lassen als Einfamilienhäuser. Denn bei diesen spielen oft weitere Faktoren in die Berechnung mit hinein wie Größe des Grundstücks, Zustand des Gartens oder Anbauten wie Garagen und Wintergärten und so weiter.

Grundsätzlich raten Experten davon ab – ganz unabhängig vom Standort der Immobilie –, den von Online-Bewertungsrechnern ermittelten Wert als Grundlage für den Angebotspreis zu nehmen. Denn ist der ermittelte Wert zu hoch, schreckt sie Interessenten ab und wird zum Ladenhüter. Die Folge: Die Verkaufszeit zieht sich in die Länge. Oft wird dann der Angebotspreis unter den eigentlichen Wert der Immobilie gesenkt, um sie überhaupt noch verkaufen zu können. Ist der Angebotspreis dagegen zu niedrig, ist die Immobilie vielleicht schnell verkauft, aber Eigentümer lassen sich dann Geld entgehen.

Wer einen reibungslosen Verkauf der eigenen Immobilie möchte, für den ist es ratsam, sich an einen lokalen Profi-Makler zu wenden. Er ermittelt den Wert aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seiner tiefgreifenden Kenntnis des Immobilienmarktes. Er berücksichtigt die individuellen Merkmale Ihrer Immobilie und kommt zu einem marktgerechten Preis.

Möchten Sie genau wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Das Badezimmer ist der am häufigsten renovierte Innenraum. Das ergab eine Studie der führenden Online-Plattform für Bau-, Einrichtungs- und Renovierungsprojekte „houzz.de“. Mehr als der Hälfte der Befragten geht es bei Projekten rund ums Zuhause um Umgestaltung, Einrichtung oder Dekoration. Wenn Sie auch überlegen, etwas Besonderes aus Ihrem Bad zu machen oder es in modernes Design verwandeln möchten, dann haben wir die aktuellen Trends für Sie.

Badewanne

Moderne Badewannen sind rund oder oval und stehen frei. Heutzutage sollen sie Hingucker sein. Das Wasser fällt entweder aus der Decke, wo sich die Brause befindet. So lässt sich ganzjährig ein warmer Sommerregen genießen. Oder das Wasser kommt direkt aus Düsen aus der Wanne.

Licht

Für ein modernes Bad reichen in der Decke versenkte Strahler nicht mehr. Das Bad von heute braucht ein Beleuchtungskonzept. So ist beispielsweise auch im Badezimmer indirektes Licht angesagt. Dies steigert auch im Bad das Wohlbefinden. Als Unterstützung werden mobile Dimmer eingesetzt, die sich per App oder über Gesten steuern lassen. Eines darf aber auf keinen Fall fehlen: Tageslicht am Waschtisch. Spiegelschränke wurden hier inzwischen weiterentwickelt, so dass sie auch Tageszeiten simulieren oder auf Gefühlszustände angepasst werden können.

Farben

Naturstein und Holz sind nach wie vor angesagt. Die suggerierte Verbundenheit mit der Natur sorgt – beinah schon therapeutisch – bei den meisten für ein Wohlgefühl. Trendfarbe ist ein elegantes Schwarz. Nach dem Küchentrend folgt nun auch das dunkle Bad. Dunkle Materialen wirken meistens hochwertig und sind gut mit anderen Farben kombinierbar. Die dunklen Farben dürfen sich auf Möbeln, Dekorationen, Armaturen und Accessoires fortsetzen. Erlaubt ist aber auch, die dunklen Farben mit kräftigen bunten zu kombinieren, zum Beispiel mit Knallgelb oder Rot, mit warmem Rosa, Korallenorange aber auch mit Grün und Blau – Hauptsache die Nuancen sind natürlich.

Badmöbel

Entsprechend dem Material – Holz oder Naturstein – geht der Trend bei den Badmöbeln zu natürlichen organischen Formen. Das betrifft nicht nur weichen Kanten und abgerundeten Ecken, sondern auch runde Silhouetten. Außerdem ist der neueste Trend transparente Möbel. Obwohl sie Ordnung gewähren, geben sie dem gesamten Raum etwas Luftiges – es wirkt, als hätte man im Bad mehr Platz.

Oberflächen

Rohre und Leitungen müssen nicht immer unbedingt versteckt werden. Es darf ruhig „industrial“ wirken. Dazu sind die Oberflächen matt und gebürstet. Metallelemente wie Armaturen oder auch Rohre und Leitung im Bad erscheinen in Rosé-, beziehungsweise Rotgold, Messing, Kupfer, in Gold- oder Platinoptik oder durchaus auch in schwarz.

Möchten Sie wissen, ob sich eine Modernisierung Ihrer Immobilie vor dem Verkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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